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Zeugen halten flüchtenden Unfallfahrer fest

Barsinghausen Zeugen halten flüchtenden Unfallfahrer fest

Dem beherzten Eingreifen zweier Zeugen ist es zu verdanken, dass ein 21-jähriger Autofahrer nach einem schweren Unfall am Freitagabend der Polizei übergeben werden konnte. Der 21-Jährige hatte den Unfall auf der Kreuzung der Bundesstraße 65 mit der Landesstraße 392 verursacht, war dann aber aus seinem Fahrzeug gesprungen und geflüchtet. Die Zeugen rannten hinterher und hielten den Unfallfahrer fest.

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Die Polizei lobt das couragierte Eingreifen zweier Zeugen, als der Unfallverursacher zu flüchten versuchte.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Barsinghausen. Nach Mitteilung der Polizei war der 21-Jährige gegen 19.55 Uhr mit seinem Mercedes Vito auf der Bundesstraße in Richtung Hannover unterwegs. An der Kreuzung übersah er offenbar das für ihn rote Ampellicht. Der Mercedes rammte den Ford Focus eines 58-jährigen Autofahrers, der von Barsinghausen kommend nach rechts auf die Bundesstraße abbiegen wollte. Als Folge des heftigen Aufpralls wurde der Ford im Kreuzungsbereich gegen einen haltenden Opel Astra geschleudert. Dessen 37-jähriger Fahrer aus Barsinghausen verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht.

Als der 21-Jährige davonrannte, reagierten laut Polizei zwei Zeugen umgehend und nahmen die Verfolgung auf. Sie stellten den stark angetrunkenen Unfallfahrer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Polizei lobt ausdrücklich "das couragierte Verhalten" der beiden Helfer.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 20.500 Euro. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Von Andreas Kannegießer

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