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Stadt kauft und mietet Wohnraum für Flüchtlinge

Barsinghausen Stadt kauft und mietet Wohnraum für Flüchtlinge

Große Anstrengungen unternimmt die Stadt Barsinghausen, um Unterkünfte für Flüchtlinge in Mietwohnungen und in angekauften Immobilien zur Verfügung stellen zu können. Ein Mitarbeiterteam der Stadt kümmert sich seit Herbst 2015 um die Anmietungen und um den Häuserkauf – zusätzlich zur eigentlichen Verwaltungstätigkeit.

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Das Rathaus Barsinghausen: Ein Mitarbeiterteam der Stadt kümmert sich seit dem Herbst 2015 um die Anmietung und den Kauf von Wohnraum zur dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Von den derzeit 570 Flüchtlingen in der Deisterstadt leben nach Angaben von Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst knapp 400 Personen in 80 Mietwohnungen sowie in Ein-Familienhäusern. Fünf solcher Häuser hat die Stadt seit Oktober zusätzlich erworben.

"In den vergangenen Wochen haben wir 70 Immobilien-Exposés bewertet und daraufhin etwa die Hälfte der angebotenen Objekte besichtigt. Übrig geblieben sind dann die fünf gekauften Häuser", berichtet Rafael Krause, der gemeinsam mit Christian Kettner und Klaus Pietsch die Kaufimmobilien betreut.

Wichtig bei einer Bewertung seien der Bauzustand, eine gute Raumaufteilung sowie die Möglichkeit, die Häuser mit einem möglichst großen Grundstück dauerhaft für die Stadt nutzbar machen zu können.

Auf die Aquise von Mietwohnungen für die Stadt konzentriert sich Roland John in seiner Aufgabe neben der Leitung des Rechnungsprüfungsamtes. "Seit November haben wir rund 50 Wohnungen besichtigt und davon die Hälfte angemietet. Mittlerweile merken wir, dass der Markt knapper wird", erläutert John. Der Bedarf sowohl an großen als auch an kleineren Wohnungen sei ungebrochen.

Für die Stadt Barsinghausen steht jedoch fest: "Wir mieten und kaufen nur zu marktgerechten Kondiditionen und sind nicht bereit, Mondpreise zu zahlen", betonte der Erste Stadtrat Georg Robra.

Ausreichend seien die dezentralen Wohnungen ohnehin nicht, um alle Flüchtlinge unterzubringen. "Aber es ist eine sehr große Hilfe", sagt Georg Robra.

Von Frank Hermann

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