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Jordan: „Barsinghausen nicht schlechter gestellt“

Barsinghausen Jordan: „Barsinghausen nicht schlechter gestellt“

„Ungeheuerlich“ nennt Regionssozialdezernent Erwin Jordan den Vorwurf, Barsinghausen werde gegenüber anderen Kommunen seitens der Region schlechter gestellt. Dass die Region beim Kita-Vertrag mit Barsinghausen den Verhandlungsrahmen nicht ausgeschöpft habe, stimme ebenfalls nicht.

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Vorstoß aus dem Barsinghäuser Rathaus: Die Region reagiert mit Verwunderung.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Die Vorwürfe hatte Bernhard Klockow erhoben, FDP-Ratsherr und Vorsitzender der FDP-Fraktion in der Regionsversammlung. Barsinghausen erhalte für zusätzliche Kitaplätze keine Zuschüsse, da die Stadt keine Gegenfinanzierung leisten können. Auch eine dritte Fachkraft pro Gruppe könne sich die Stadt deshalb nicht leisten. Daher sei der Betreuungsstandard niedriger als in anderen Kommunen.

Jordan erinnert daran, dass Barsinghausen seit 2013 jährlich eine Million Euro mehr im Haushalt habe, weil der Anteil an der Regionsumlage um diesen Betrag gesenkt worden ist. Zudem betreibe die Region in der Stadt die Jugendhilfestation, es gebe Beratungen und Sprachförderung und das Projekt Frühe Hilfen. Den Vorwurf, dass die Region von der Umlage aus dem Vollen leben, weist Jordan scharf zurück. Zusätzliche Einnahmen seine zur Schuldentilgung verwendet worden.

Ursprünglich sei es bei den Verhandlungen über den Kita-Vertrag nur darum gegangen, wie die Beiträge für Eltern finanziert werden sollen, die keine Beiträge zahlen können. „Die Juristen haben jedoch darauf hingewiesen, dass es nicht möglich ist, Teile eines Vertrages zu kündigen“, erläutert Jordan. Dass daraus die Drohung der Stadt erwuchs, die Verantwortung für die Betreuung in Kindergärten und Krippen abzugeben, habe die Region völlig überrascht. Es gebe eine Treuepflicht der Partner. „Barsinghausen macht ein Fass auf, von dem alle wissen, dass es am Ende für alle teurer wird als beim jetzigen Zustand“, betont Jordan.

Er finde es sehr merkwürdig, was in Barsinghausen geschehe, zumal der Plan zuerst in der Zeitung stand.

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