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Mobile Tempomessung hat sich bewährt

Barsinghausen Mobile Tempomessung hat sich bewährt

Für die Stadt Barsinghausen lohnt sich der Einsatz des mobilen Tempomessgeräts der Nachbargemeinde Wennigsen auf Barsinghäuser Straßen nicht nur finanziell. Die Verwaltung lobt, dass es mit der Anlage möglich sei, schnell Messdaten für mutmaßliche Verkehrsbrennpunkte zu liefern.

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Die mobile Tempomessung auf Barsinghäuser Straßen hat sich aus Sicht der Stadtverwaltung bewährt (Symbolbild).

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Seit März 2014 steht die mobile Radaranlage aus Wennigsen auch regelmäßig an Barsinghäuser Straßen. Die Kooperationsvereinbarung zwischen den Kommunen sieht vor, dass das Blitzgerät 300 Stunden jährlich in Barsinghausen im Einsatz ist. "Das ist ein ganz klarer Gewinn für die Stadt Barsinghausen und ihre Bürger", sagte Fachdienstleiterin Julia Manegold am Mittwochabend in der Sitzung des Sozialausschusses. Bei der Festlegung von Messstellen könne die Verwaltung auch auf Bürgerwünsche reagieren.

Grundsätzlich müssen alle Tempomessstellen von der Polizeiinspektion Garbsen genehmigt werden, wie Manegold berichtete. Die Stadtverwaltung unterscheidet zwischen Dauermessstellen - an denen die Radaranlage regelmäßig im Einsatz ist - und sogenannten Bürgermessstellen. Diese werden nach Hinweisen von Anliegern auf möglicherweise gehäufte Tempoverstöße festgelegt.

Keine Auffälligkeiten hat es laut Manegold bei Tempomessungen an der Landstraße (Kirchdorf), am Reitwiesenweg (Landringhausen) und an der Hannoverschen Straße gegeben. An der Wilhelm-Heß-Straße bereiten jene Autofahrer Probleme, die stadtauswärts unterwegs sind. "Da wird durchaus mal 25 oder 30 Stundenkilometer zu schnell gefahren", sagte Manegold. Deshalb sei dort eine Dauermessstelle beantragt worden. Das Gleiche gilt für die Straße Auf dem Damm in Groß Munzel, wo bei Messungen zwischen 3,3 und 4,3 Prozent der Autofahrer viel zu schnell unterwegs waren. Das sind nach Angaben der Verwaltung deutlich überdurchschnittliche Werte.

In der Straße Am goldenen Eck in Bantorf gilt eine Tempobegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Dort sind beim Einsatz des Blitzgeräts bei zwei Messungen 24,6 und 32,4 Prozent der Autos viel zu schnell gefahren. "Auch da werden wir eine Dauermessstelle beantragen", sagte Manegold. Demnächst will die Verwaltung die Geschwindigkeit außerdem am Westerhagen, an der Heerstraße, dem Lügensteinweg und der Mittelstraße messen lassen.

Ein bisher ungelöstes Problem sind verkehrsberuhigte Bereiche, in denen von Autofahrern eigentlich Schrittgeschwindigkeit gefordert ist. In den Spielstraßen seien fast alle Autofahrer mehr als doppelt so schnell unterwegs, sagte FDP-Ratsherr Fred Wellhausen. Für den Einsatz des Radargeräts sei eine bestimmte gerade Straßenlänge notwendig, erläuterte Manegold. "Deshalb sind Messungen dort schwer umsetzbar."

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