Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Barsinghausens CDU will die Wahl gewinnen

Barsinghausen Barsinghausens CDU will die Wahl gewinnen

Die CDU hat das Ziel, Bürgermeister Marc Lahmann nach der Kommunalwahl am 17. September nicht mehr nur aus der Opposition heraus zu unterstützen. Das betonte Stadtverbandsvorsitzender Gerald Schroth vor rund 100 Gästen während des Neujahrsempfangs des CDU-Ortsverbands in der Waschkaue.

Voriger Artikel
Gegenwind für die Aldi-Erweiterungspläne
Nächster Artikel
Brandanschlag: "Ein schwarzer Tag für Barsinghausen"

Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbands Barsinghausen (von links): Max Matthiesen, Florentine Arndt, Domenika Windhorn, Gerald Schroth, Jennifer Gäfke, Uwe Schünemann, Lilli Bischoff und Karl-Heinz Neddermeier.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Als wichtigste Ziele nannte er, sich endlich auf einen Standort für den notwendigen Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule zu einigen und die schwächelnde Innenstadt zu stärken, damit sich diese wirtschaftlich entwickeln könne. Dazu sei auch attraktiver Wohnungsbau notwendig. Zudem gelte es, das Ehrenamt besser zu unterstützen, zum Beispiel im Sport.
Gerade das Ehrenamt spiele bei der Integration von den in der Stadt lebenden Flüchtlingen eine herausragende Rolle. Darin waren sich Schroth, Ortsverbandsvorsitzende Jennifer Gäfke und CDU-Landtagsabgeordneter Max Matthiesen einig. Das Engagement der vielen Menschen in Barsinghausen sei vorbildlich, betonte Matthiesen. Doch bei aller Menschenfreundlichkeit müsse darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Menschen kämen. Sonst sei es nicht zu schaffen, diese zu integrieren und ihnen Arbeit zu vermitteln, sagte er. Es gelte auch, ausreichend Wohnraum zu schaffen. Dafür sollten Bund und Land nicht nur die großen Gesellschaften fördern, sondern auch kleine Projekte in den Kommunen.
Auch Gastredner Uwe Schünemann, CDU-Landtagsabgeordneter und ehemaliger niedersächsischer Innenminister, warnte davor, dass die Gesellschaft schlichtweg überfordert sei, wenn der Zustrom der Menschen weiterhin so stark anhalte. Die Türkei müsse beim Kampf gegen die organisierten kriminellen Schleuser unterstützt werden. Zudem müssen die Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern Perspektiven erhalten.

Von Jörg Rocktäschel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6snqo7zf9t31iw3exj21
Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Fotostrecke Barsinghausen: Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de