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Kovel sagt danke für die Hilfe in der Not

Barsinghausen Kovel sagt danke für die Hilfe in der Not

Vier Folkloremusiker aus der ukrainische Partnerstart Kovel absolvieren in diesen Adventstagen einige Gastauftritte in Seniorenheimen sowie im Weihnachtsdorf – und berichten zudem von einer großen Dankbarkeit der Menschen in Kovel für die große Unterstützung aus Barsinghausen in Zeiten der Not.

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Ukrainische Musiker aus Kovel spielen im Bürgermeisterzimmer des Rathauses: Juri Kislyak (von links), Oxana Budtschko, Bogdan Kislyak und Svetlana Onitschuk mit Marc Lahmann und Lilli Bischoff, Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Ukraine.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Nach einem gemeinsamen Aufruf des Europavereins und des Vereins Kinderhilfe Ukraine sowie von Bürgermeister Marc Lahmann im Frühjahr hatten viele Barsinghäuser für kranke, alte und arme Menschen in Kovel gespendet. "Diese Leute leiden am meisten unter der wirtschaftlichen Not, die auch in Kovel als Folge des Krieges im Osten des Landes durchschlägt", erläuterte Lilli Bischoff, Vorsitzende der Kinderhilfe, bei einem Besuch des Bürgermeisters am Donnerstag im Rathaus.

Wegen der Inflation seien für viele Koveler kaum noch die Dinge des täglichen Lebens zu bezahlen. "Es werden immer noch junge Männer aus der Stadt zum Militär eingezogen. Die Auswirkungen des Krieges sind überall spürbar. Aber wir geben die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht auf", sagt Musikerin Svetlana Onitschuk, übersetzt von Lilli Bischoff.

Schon seit vielen Jahren kommen Musiker aus Kovel in der Adventszeit an den Deister, um in der Innenstadt und in mehreren Seniorenheimen die Menschen zu erfreuen. Außerdem werben die Musiker für die Arbeit des Vereins Kinderhilfe Ukraine, der im Sommer 2016 wieder möglichst vielen Kindern aus Kovel einen Ferienaufenthalt am Deister ermöglichen will.

"Dazu benötigen wir zusätzliche Gasteltern, die Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren für vier Wochen bei sich aufnehmen“, betont Lilli Bischoff, die Auskünfte unter Telefon (05035) 336 sowie unter (0162) 8221654 gibt.

Zudem sucht der Verein für die ukrainischen Musiker ein gebrauchtes und gut erhaltenes Akkordeon als Spende.

Von Frank Hermann

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