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Stadt zahlt mehr für Waldkindergarten

Barsinghausen Stadt zahlt mehr für Waldkindergarten

Der Barsinghäuser Waldkindergarten Deisterwiesel plant eine Ausweitung seiner Angebote. Der private Trägerverein denkt zunächst über eine Verlängerung der täglichen Betreuungszeiten in den Nachmittag hinein nach.

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Bürgermeister Marc Lahmann und Deisterwiesel-Vorsitzende Nanny Meier unterzeichnen den neuen Fördervertrag für den Waldkindergarten. Verwaltungsmitarbeiterin Jennifer Preusker schaut zu.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. „Wir wollen uns irgendwann vergrößern“, sagte Vereinsvorsitzende Nanny Meier am Montag bei der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsvertrages mit der Stadt Barsinghausen. Zunächst gehe es darum, das Ende der Betreuungszeit von derzeit 13 Uhr auf etwa 15 Uhr nach hinten zu schieben. Eventuell sei auch die Einrichtung einer zweiten Betreuungsgruppe denkbar, sagte Meier. „Aber das müssen wir noch sehen.“

Die Stadt Barsinghausen überweist dem Waldkindergarten ab sofort einen monatlichen Zuschuss von 1675 Euro - das sind 400 Euro mehr als bisher. Das Geld soll dazu dienen, die finanzielle Basis der privaten Betreuungseinrichtung zu verbessern. Es sei wichtig, im Waldkindergarten Betreuungspersonal mit besonderem Fortbildungsprofil zu beschäftigen, sagte die für Kindergärten zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Jennifer Preusker. Der erhöhte Zuschuss solle auch dazu beitragen, die Fluktuation zu verringern. „Wir spüren im Erziehungsbereich schon deutlich den Fachkräftemangel“, sagte Preusker.

Im Waldkindergarten betreuen zurzeit zwei Erzieherinnen die 15 Kinder der Deisterwiesel. Im neuen Kindergartenjahr gebe es zusätzlich eine Jahrespraktikantin, berichtete Meier. Aus diesem Grund könne der Waldkindergarten auch ein Kind mit besonderem Förderbedarf aufnehmen. Kurzfristig hat die Einrichtung für ein Jahr noch zwei Plätze für fünfjährige Kinder frei, weil ein Zwillingspärchen abgesprungen ist, wie Meier erläuterte. Grundsätzlich seien die bisher 15 Plätze aber auf Jahre im Voraus belegt, sagte die Vorsitzende.

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