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Baubeginn für die Kulturfabrik im Sommer?

Barsinghausen Baubeginn für die Kulturfabrik im Sommer?

Nächste Etappe für die künftige Kulturfabrik Krawatte: Noch vor Ostern will der Trägerverein einen Bauantrag zur Sanierung der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn und zum Umbau in ein soziokulturelles Zentrum einreichen.

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Im vorderen Bereich der künftigen Kulturfabrik Krawatte soll ein großes Foyer entstehen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Voraussichtlich im Juni könnte die Genehmigung unseres Antrages vorliegen. Dann beginnen wir mit dem ersten Bauabschnitt und lassen die Dachflächen erneuern, damit wir die Außenhülle des alten Fabrikgebäudes endlich dicht bekommen", erläutert Karen Bremer, Vorsitzende des Kulturvereins Krawatte. Anschließend soll das Haus eine neue Pelletheizung erhalten.

Für diese energetische Sanierung sei das Geld bereits vorhanden. Jeweils mit 100000 Euro fördern die N-Bank sowie das Landesministerium für Wissenschaft und Kultur das Bauvorhaben. Hinzu kommt ein Zuschuss von weiteren 50000 Euro von der Stiftung Niedersachsen.

"Für diese Summen liegen uns die Zuwendungs- und Bewilligungsbescheide vor. Nach der Baugenehmigung können wir das Geld für die ersten Investitionen nach und nach abrufen", betont Bremer.

Mit einem Sperrvermerk sei derzeit noch eine Fördersumme der Stadt Barsinghausen in Höhe von 100000 Euro versehen. Vor einer Freigabe verlangt die Stadt ein sicheres Konzept zur künftigen Betriebsfinanzierung der Kulturfabrik sowie genügend Parkflächen für Autos bei größeren Veranstaltungen. Laut Karen Bremer arbeiten die Initiatoren des soziokulturellen Zentrums daran, diese Vorgaben zu erfüllen.

Die 100000 Euro von der Stadt seien für einen Um- und Ausbau des Foyers an der Straßenseite eingeplant. Für das rund 300 Quadratmeter große und barrierefreie Foyer solle die verglaste Fassade geöffnet und möglichst um rund 1,5 Meter an die Straße herangezogen werden.

Allerdings koste die Vergrößerung zusätzlich rund 30000 Euro. "Das lässt sich nur mit der finanziellen Unterstützung von Sponsoren machen", räumt die Vorsitzende ein.

Ohnehin seien weitere Zuwendungen von Sponsoren und Stiftungen erforderlich, um das ganze Projekt mit einem Investitionsvolumen von geschätzten 1,4 Millionen Euro realisieren zu können: „Nur Schritt für Schritt können wir weiterkommen. Hauptsache ist, dass wir im Sommer beginnen und die ersten Fortschritte vorweisen. Aber jetzt passiert definitiv etwas“, blickt Karen Bremer voller Zuversicht in die Zukunft.

Von Frank Hermann

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