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Baubeginn für neuen Rasthof verzögert sich

Bantorf Baubeginn für neuen Rasthof verzögert sich

Für den Neubau der Tank- und Rastanlage an der Autobahn 2, Bückethaler Knick-Süd, die dann Calenberger Land heißen wird, hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Das bestätigte Friedhelm Fischer, Leiter des Geschäftsbereichs Hannover.

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Aus dem fünf Hektar großen Parkplatz Bückethaler Knick Süd an der Autobahn 2 soll eine rund 20 Hektar große Tank- und Rastanlage werden.

Quelle: Rocktäschel

Bantorf. Die zurzeit fünf Hektar große Rastanlage in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Wunstorf-Kolenfeld wird zurückgebaut, die neue Anlage rund 15 Hektar größer. Für das Bauvorhaben werden Flächen in den Gemarkungen Bantorf, Wichtringhausen und Ostermunzel benötigt.

Nach dem Neubau sollen 278 Parkplätze für Lastwagen zur Verfügung stehen, 130 für Personenwagen, 13 für Busse, Wohnmobile und Personenwagen mit Anhänger sowie ein 250 Meter langer Parkstreifen für Schwerlasttransporte. Die Gesamtkosten werden auf 16 Millionen Euro geschätzt. Die exakten Kosten können laut Fischer erst nach dem für Ende dieses Jahres geplanten Erörterungstermin ermittelt werden. Die Länge der Baustrecke einschließlich der 250 Meter langen Verzögerungsspur beträgt rund 1,2 Kilometer. Die neue Anlage wird rund 300 Meter breit.

Sieben der 20 Hektar der neuen Anlage werden versiegelt, der Rest ist Grünfläche inklusive Grüninseln, die als Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten gestaltet werden. Die Anlage soll von einem bepflanzten Wall eingefasst werden. Ursprünglich war ein Baubeginn für Ende 2017 oder Anfang 2018 vorgesehen. Nun rechnet die Landesbehörde mit einem Start in zwei Jahren. Es komme darauf an, wie viele Einwände und Anregungen noch in die Planung eingearbeitet werden müssen und ob es Klagen gegen das Vorhaben geben wird, sagte Fischer. Die Bauzeit werde etwa ein Jahr betragen, sodass die Tank- und Rastanlage Mitte 2020 in Betrieb genommen werden könnte.

Bei einer ersten Vorstellung der Pläne im November 2014 in Bantorf hatte es Kritik seitens der Landwirte gegeben. Sie bezweifelten zwar nicht, dass aufgrund des zunehmenden Lastwagenverkehrs mehr Parkplätze entlang der Autobahn 2 notwendig sind, sahen sich jedoch als „Lieferanten“ für das benötigte Land, die nicht ausreichend entschädigt werden. Es werden ihnen von einem Gutachter ermittelte Durchschnittspreise für Ackerland gezahlt. Für das zu erwartende Geld könnten sie allerdings nicht eins zu eins neues Land kaufen. Würde ein Gewerbegebiet geschaffen, seien viel höhere Preise möglich, kritisierte ein Landwirt.

Von Jörg Rocktäschel

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