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Ulmenweg: Kein Schutzraum mehr für Fußgänger

Egestorf Ulmenweg: Kein Schutzraum mehr für Fußgänger

Die Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Ulmenweges unweit des Egestorfer Bahnhofes ist gefallen: Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür votiert, die Behelfsabtrennungen für Fußgänger auf der Fahrbahn zu entfernen. Dieser sogenannte Rückbau ist mit etwa 2000 Euro die kostengünstigste aller diskutierten Lösungen.

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Kostengünstige Variante: Laut Ratsbeschluss wird im Ulmenweg die behelfsmäßige Abtrennung eines Teils der Fahrbahn für Fußgänger aufgehoben.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Egestorf. Fußgänger müssen künftig wieder auf der Fahrbahn gehen und aufpassen, dass sie nicht von einem Auto angefahren werden.

Der schmale Ulmenweg hat an beiden Seiten keine Gehwege. Um die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen, hatte die Stadtverwaltung vor Jahren für eine Behelfslösung gesorgt: Mithilfe von Kunststoffelementen und Farbe war auf der Südseite der Straße ein Schutzstreifen für Fußgänger abgetrennt worden. Inzwischen besteht aber Handlungsbedarf, weil sich etliche der Kunststoffelemente von der Fahrbahndecke gelöst haben.

In den vergangenen Monaten hatte die Stadtverwaltung mit den Anliegern verschiedene Varianten diskutiert: Außer dem schlichten Rückbau waren auch der Ausbau zu einer Spielstraße und eine Einbahnstraßenregelung debattiert worden. Die Ulmenweg-Anlieger hätten es am liebsten gesehen, wenn ihre Straße wegen der geringen Breite zu einer reinen Anliegerstraße erklärt worden wäre. Die Verlagerung des Verkehrs auf die breiteren Parallelstraßen war aber schnell verworfen worden.

"Der Mischverkehr von Fußgängern und Autos auf der Fahrbahn ist möglich", betonte Baudirektor Tobias Fischer in der Ratssitzung. Die Grenzwerte von 400 Fahrzeugen am Tag würden längst nicht erreicht. Mittelfristig sieht die Verwaltung aber weiteren Handlungsbedarf im Ulmenweg: Auch die Regenwasserkanäle im Untergrund sind marode.

Von Andreas Kannegießer

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