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Bequeme Sitze ersetzen die alten Holzbänke

Barsinghausen Bequeme Sitze ersetzen die alten Holzbänke

Deutlich mehr Sitzkomfort verspricht die Deister-Freilichtbühne für das Publikum im Zuschauerraum. Bequeme Einzelsitze aus Hartplastik ersetzen rechtzeitig zum Start in die neue Spielzeit die rustikalen Holzbänke. Für diesen Besucher-Service investiert der Verein rund 100 000 Euro.

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Die Vereinsvorsitzende Julia Nunez-Bartolomé (rechts) stellt die neuen Sitzreihen für das Publikum vor.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Nach Angaben der Vereinsvorsitzenden Julia Nuñez-Bartolomé kam es zuletzt immer wieder zu Klagen über die harten Sitzbänke, die seit 25 Jahren vor der Bühne stehen. "Viele Leute haben gesagt: Ihr habt tolle Stücke und eine schöne Atmosphäre, aber unbequeme Bänke", erläuterte die Vorsitzende am Freitag bei der Vorstellung der neuen Klappsitze.

Unter der Federführung von Franz Schörning und Dieter Rehwald prüfte der Verein verschiedene Varianten und entschied sich schließlich für die wetterfesten Hartschalensitze. "Die passen auch optisch gut in unsere Waldbühne", betonte Schörning.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom Februar hat der Bühnenverein zunächst die Sitzreihen im ersten und im dritten Rang erneuern lassen. "Den dritten Rang nehmen wir uns dann nach der letzten Saisonvorstellung im September vor", kündigte Julia Nuñez-Bartolomé an.

Neben dem Plus an Bequemlichkeit biete die neue Variante auch zusätzliche Möglichkeiten, auf bestimmte Anforderungen zu reagieren. So lassen sich zum Beispiel die Abstände zwischen den Einzelsitzen variieren und damit zusätzlich Platz in den Reihen schaffen – etwa für Rollstühle oder Kinderwagen. Allerdings schrumpft die Gesamtzahl der Zuschauerplätze um rund 130 auf künftig 750 Sitzmöglichkeiten.

Zur Finanzierung der Kosten von rund 100 000 Euro nimmt die Freilichtbühne einen zinsgünstigen Kredit auf und steuert Eigenmittel bei. Hinzu kommen Zuschüsse der Stadtsparkasse Barsinghausen sowie der Hannoverschen Volksbank.

Außerdem ruft die Deister-Freilichtbühne dazu auf, sogenannte Stuhl-Patenschaften zu übernehmen. Jeder Pate kann mit einer Einmalzahlung von 100 Euro jeweils einen Platz sponsern.

Von Frank Hermann

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