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Bergbau: Der Klosterstollen hat zwei Leben

Barsinghausen Bergbau: Der Klosterstollen hat zwei Leben

Kennen Sie das noch? Die Calenberger Zeitung zeigt alte Ansichten aus Barsinghausen und den umliegenden Orten, die inzwischen längst Stadtteile geworden sind. Heute geht es um den Klosterstollen und den Steinkohlebergbau.

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Historisches Alltagsdokument: Die Postkarte von 1898 wurde anlässlich des Bergfestes in Barsinghausen produziert. Stadtarchiv

Quelle: Stadtarchiv Barsinghausen

Barsinghausen. Der Bergbau hat im Deister eine über 300-jährige Tradition. Mit dem Auffahren des Klosterstollens wurde 1856 begonnen. Daraus entwickelte sich eine industrialisierte Zechenanlage mit vier Schächten. Die Steinkohle war bei den Großbetrieben in Hannover und in Linden, dem damals größten Dorf Preußens, sehr begehrt. Die Kohle, dank der sich Barsinghausen zu einem regionalen Zentrum entwickelte, wurde vor Ort gewaschen. Es gab eine Kokerei, eine Halde, Kessel- und Maschinenhäuser und den Zechensaal mit der ehemaligen Waschkaue, die heute Teil des Besucherbergwerks sind.

Ende der Fünfzigerjahre war Schluss: Barsinghausen war der erste Steinkohlestandort in Deutschland, dessen Bergbau stillgelegt wurde. 1986 taten sich ehemalige Bergleute zusammen, um der Nachwelt die Geschichte des Steinkohlebergbaus zu vermitteln.Es war eine gewaltige, jahrelange Anstrengung, das Besucherbergwerk zu schaffen. Der Klosterstollen war nach der Schließung auf 70 Metern Länge verfüllt worden, den Rest füllten Wasser und Schlamm. Dank der Alte-Zeche-Betriebsgesellschaft und dem Förderverein fahren seit Mai 1999 jährlich rund 8000 Besucher mit einem Personenzug 1,3 Kilometer in den Berg ein und können sehen, wie früher Kohle abgebaut wurde.

Wir suchen Ihre alten Foto-Schätze

Haben Sie alte Aufnahmen unserer Stadt in einem Album oder in einem Schuhkarton auf dem Dachboden? Fotos von Gebäuden, die verschwunden sind, oder Straßenzügen, die heute anders aussehen? Dann holen Sie diese hervor und gestalten Sie ein besonderes Barsinghausen-Buch mit. Es geht uns dabei auch um Ihre persönlichen Erinnerungen.

Senden Sie uns Ihre Aufnahmen per Post an Calenberger Zeitung, Marktstraße10, 30890 Barsinghausen, Stichwort: Barsinghausen-Buch. Nennen Sie uns Ihren Namen, Ihre Adresse und Telefonnummer, damit wir Ihnen die Fotos sorgfältig verpackt zurücksenden können. Beschriften Sie jedes Bild mit Namen und Adresse. Ihre Erinnerungen zu dem Bild sollten eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten.

Sollten Sie Fotos digitalisiert haben, senden Sie uns diese per E-Mail. Damit die Fotos druckfähig sind, müssen sie eine Datengröße von mindestens 1 Megabyte haben. Auch bei einer Zusendung per E-Mail bitte nicht Ihre Kontaktdaten vergessen! Mit der Zusendung Ihrer Bilder und Geschichten stimmen Sie einer honorarfreien Veröffentlichung in der Calenberger Zeitung, dem Barsinghausen-Buch und unserem Online-Auftritt zu.

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