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Besuch im neuen Maststall

Holtensen Besuch im neuen Maststall

Der Landvolkkreisverband Bezirk Barsinghausen war am Donnerstag auf Feldrundfahrt, um den Hähnchenmaststall bei Holtensen zu besichtigen und sich über die Haltungsbedingungen zu informieren.

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Auf Treckerfahrt: Der Bezirksverband Barsinghausen des Landvolks ist gestern unterwegs gewesen, um den neuen Hähnchenmaststall bei Holtensen zu besichtigen.

Quelle: Isabel Christian

Barsinghausen. Noch überziehen Dreck und Baumaterial den Hallenboden, doch schon bald sollen im neuen Hähnchenmaststall in den Feldern bei Holtensen fast 40 000 Tiere einziehen. Gestern haben sich Landwirte und einige Ratsmitglieder mit Treckern und Anhängern von Dietrich Jaeschkes Hof aus aufgemacht, um den neuen Maststall zu besichtigen.

Vor etwas mehr als einem Jahr bekam der künftige Betreiber Arend Kokemüller die Genehmigung für den Antrag zum Bau eines Hähnchenmaststalls, den er 2008 gestellt hatte. Im Oktober 2014 begannen die Bauarbeiten, im August sollen nun die ersten Küken in die rund 1900 Quadratmeter große Halle einziehen. „Ich werde hier Hennen und Hähne züchten, denn Hähnchen werden noch vor der Geschlechtsreife geschlachtet“, erklärt Kokemüller. Nach 42 Wochen sollen die Junghühner nach Celle in den Verarbeitungsbetrieb Rothkötter gebraucht werden. Für den bisherigen Agrarbauern Kokemüller soll die Hähnchenzucht ein zweites Standbein werden, um den Hof abzusichern.

„Die Tierhaltung wird sich an die gesellschaftlichen Bedürfnisse anpassen müssen“, sagte Bezirksverbandsvositzender Arnd von Hugo zu Beginn der Fahrt. „Wenn der Fleischkonsum aber weiter so hoch bleibt, müssen wir mehr Ställe bauen, um die Haltung der Tiere verbessern zu können.“ Ähnlich sieht das Ratsherr Gerald Schroth, der auch an der Feldrundfahrt teilnahm, um sich zu informieren. „Die Tierhaltung muss wirtschaftlich sein. Und der Ausgleich der steigenden Nebenkosten hängt wesentlich von der Menge der gehaltenen Tiere ab.“ Er könne sich auch andere Formen der Geflügelhaltung vorstellen, aber: „Die Menschen wollen auch in Zukunft Fleisch essen, und dann muss man solche Formen der Haltung eben akzeptieren.“

Von Isabel Christian

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