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Besuchsdienst wünscht sich noch mehr private Kontakte

Barsinghausen Besuchsdienst wünscht sich noch mehr private Kontakte

Der vom Seniorenbüro der Stadt organisierte Senioren-Besuchsdienst könnte noch mehr ältere Menschen in deren häuslicher Umgebung besuchen. „Es gibt reichlich einsame Senioren, aber wir kommen schwer an sie heran“, sagte Besuchsdienst-Leiter Dieter Hungerecker am Dienstag bei einem Erfahrungsaustausch der Besuchsdienst-Helfer.

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Das Helferteam des Senioren-Besuchsdienstes betreut zurzeit vor allem Bewohner der Seniorenpflegeeinrichtungen im Stadtgebiet.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Den Schwerpunkt ihrer Betreuungsarbeit leisten die 15 ehrenamtlichen Männer und Frauen deshalb zurzeit in den Pflegeheimen im Stadtgebiet. Nach den Worten von Brunhilde Hering vom Seniorenbüro gibt es zwar durchaus Anfragen von privater Seite, oft aber mit überzogenen Erwartungen: „Eine tägliche Betreuung ist nicht möglich.“ Die Vorgabe der Stadt sieht vor, dass die Besuchsdienst-Helfer ihre Schützlinge zweimal monatlich für jeweils eine Stunde besuchen.

Hanni Wente und Eva Reinecke betreuen seit Jahren regelmäßig teilweise demente Bewohner des Pflegeheims Brigittenstift. Diese seien „am besten mit Musik zu erreichen“, berichtete Wente, die oft ihren Mann und ein Keyboard als Unterstützung mit zu den Besuchen nimmt. Reinecke spricht mit den Bewohnern stets über ein besonderes Thema, wie in diesen Tagen etwa über den Frühling. „Es ist nicht alles immer nur traurig im Pflegeheim“, berichtete sie. Wie auch die anderen Helfer empfindet Reinecke die Aufgabe als überaus erfüllend.

Hungerecker und die städtische Fachdienstleiterin Susanne Zeitz lobten das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement des Besuchsdienst-Teams. „Es ist klasse, was Sie alle leisten. Das wird oft gar nicht so wahrgenommen“, sagte Zeitz.

Von Andreas Kannegießer

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