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Brandschutz ist aufwendig und teuer

Barsinghausen Brandschutz ist aufwendig und teuer

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung muss bei den Bauarbeiten in Schulen und Kindergärten in diesen Wochen erneut einen Schwerpunkt auf Brandschutzmaßnahmen legen. Die Arbeiten sind Folge verschärfter Regeln und oft aufwendig und teuer. Bürgermeister Marc Lahmann beurteilt die immer strengeren Auflagen kritisch: „Zum Teil ist das übertrieben“, sagt er.

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Die Barsinghäuser Stadtverwaltung erstellt gerade ein Brandschutzkonzept für die Kirchdorfer Astrid-Lindgren-Schule. Noch ist nicht entschieden, ob der zweite Rettungsweg über eine stählerne Außentreppe geschaffen werden muss oder ob es andere Lösungen gibt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die niedersächsische Bauordnung ist zuletzt 2012 im Bereich des Brandschutzes verschärft worden. Seither muss unter anderem für alle öffentlich genutzten Räume in Obergeschossen ein zweiter Rettungsweg für den Brandfall vorhanden sein. Die städtische Gebäudewirtschaft ist – wie viele andere Kommunen auch – immer noch dabei, die neuen Vorgaben zu erfüllen. „Die ständig steigenden Anforderungen für den Brandschutz sind ärgerlich“, sagt Lahmann. Hinzu komme, dass bei der Umsetzung die Abwägung oft schwierig ausfalle.

Die Stadt hat in den beiden vergangenen Jahren bereits das Gebäude der Egestorfer Ernst-Reuter-Schule mit einem zweiten, innen liegenden Treppenhaus ausgerüstet. In diesem Jahr lässt die Verwaltung einen zweiten Rettungsweg im Gebäude der Kirchdorfer Astrid-Lindgren-Grundschule, in der Kindertagesstätte Barsinghausen und in den Kindergärten Purzelbaum (Winninghausen) und Wichtelhausen (Egestorf) einbauen. In Barsinghausen und in Winninghausen hat die Gebäudewirtschaft nach den Worten ihres Leiters Ekke Geisel Stahlaußentreppen in Auftrag gegeben, die von außen an die Fassade anmontiert werden. „Die Arbeiten haben bereits begonnen“, sagt Geisel.

Noch nicht endgültig entschieden ist, wie die Verwaltung am Altbau der Astrid-Lindgren-Schule vorgehen wird. „Wir prüfen noch, ob ein zweiter Rettungsweg über eine Außentreppe notwendig ist“, sagt Lahmann. Die Gebäudewirtschaft versuche, eine Lösung im Inneren des Gebäudes umzusetzen – „mit einem Flur, der neu geschaffen werden muss“.

Im Schulzentrum am Spalterhals lässt sich die Stadt die Umsetzung eines umfangreichen Brandschutzkonzepts bis zum Jahr 2018 insgesamt mehr als eine Million Euro kosten. Etwa die Hälfte der veranschlagten Summe werde noch in diesem Jahr ausgegeben, kündigt Geisel an.

Von Andreas Kannegießer

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