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Breite Randstreifen für die Möseke

Groß Munzel Breite Randstreifen für die Möseke

Mit großer Mehrheit hat der Bauausschuss am Donnerstagabend den Weg frei gemacht für das geplante Logistik-Gewerbegebiet nördlich von Groß Munzel. Der Flächennutzungsplan muss geändert und der notwendige Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden. Die Abstimmung im Rat im Oktober dürfte damit nur noch Formsache sein.

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Die Möseke östlich von Groß Munzel bekommt ein ganz neues Erscheinungsbild. Der Bachlauf erhält auf mehreren Kilometern Länge großzügige Gewässerrandstreifen auf beiden Seiten, die mit Büschen und Bäumen bepflanzt werden sollen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Groß Munzel. Mit der Erschließung der rund 20 Hektar großen Gewerbefläche westlich der Landesstraße 392 soll bereits im nächsten Jahr begonnen werden. Um den Eingriff in die Natur zu kompensieren, sind ungewöhnlich aufwendige Ausgleichsprojekte an anderer Stelle vorgesehen: So soll auf einer Länge von mehreren Kilometern die Möseke zwischen Groß Munzel und der Brücke nördlich von Barrigsen renaturiert werden. Das Landschaftsarchitekturbüro von Luckwald hat zehn Meter breite Gewässerrandstreifen im Süden des Bachlaufs und sechs Meter breite Streifen im Norden geplant. Besonders auf der Südseite sollen Erlen, Weiden und andere Bäume und Sträucher in großer Zahl gepflanzt werden. Die Ausgleichsfläche entlang der Möseke summiert sich allein auf rund sieben Hektar. Weitere Ausgleichsflächen sind entlang des Reitwiesengrabens und der Bundesstraße 65 geplant.

Die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG), die das Munzeler Logistikgebiet vermarktet, will beim Verkauf der Flächen darauf achten, dass so viele attraktive Arbeitsplätze wie möglich geschaffen werden. HRG-Geschäftsführer Mattias Böhle erläuterte während der Ausschusssitzung, dass ein zweistufiges Verfahren zur Vermarktung geplant sei. „Die Interessenten machen Angebote und liefern dazu ein Nutzungskonzept“, sagte Böhle. Auf dieser Grundlage falle dann die Entscheidung. „In die Abwägung werden wir die Barsinghäuser Verwaltungsleitung einbeziehen“, kündigte der HRG-Geschäftsführer an.

Von Andreas Kannegießer

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