Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Brot und Bier schmecken den Gästen

Barsinghausen Brot und Bier schmecken den Gästen

Besucher aus nah und fern haben am Sonntag beim Barrigser Backtag dem unbeständigen Wetter getrotzt und sich auch durch den immer wieder einsetzenden Regen die Stimmung nicht verderben lassen.

Voriger Artikel
Künstlerin schenkt der Gemeinde ein Acrylbild
Nächster Artikel
Noch fehlt Geld für die Kreativwerkstatt

Gaby Koch (links) kauft bei Andrea Kenty gleich drei frisch gebackene Kutscherbrote.

Quelle: Rabenhorst

Brrigsen. „Auch wenn es nicht ganz so viele Besucher wie in den vergangenen Jahren waren, sind wir sehr zufrieden. Der Zuspruch war wieder toll. Braten, Bier und Kuchen waren schnell ausverkauft“, zog Vereinsvorsitzender Harald Wieder ein positives Fazit. Alte Back- und Brautraditionen standen im Mittelpunkt des beliebten Dorffestes, das der Backhaus-Verein veranstaltet hatte. Über den Tag verteilt wurden rund 700 Besucher gezählt. Wieder lobte vor allem die sehr nette, entspannte Stimmung, zu der am Abschluss unter anderem die Musik der Rockabilly-Band Christine aus dem Westerwald beigetragen hat.
Passend zum Motto „Heute back ich, morgen brau ich – 500 Jahre Reinheitsgebot“ gab es Barrigser Bierkutscherbrot, Schinkenbraten mit Malzbierkruste, verschiedene Flammkuchen sowie Platenkuchen. „Allein für das Brot haben wir statt Wasser 400 Liter Bier als Zutat verwendet“, verriet Wieder. Eigens für den großen Backtag hatten die Organisatoren vom Verein für Heimat-, Kultur- und Brauchtumspflege ein untergäriges Vollbier bei der Meierhöfer Hausbrauerei in Vehlen bei Obernkirchen einbrauen lassen.
Insgesamt wurden 250 Liter Backhaus Märzenbier ausgeschenkt. 180 Roggenmischbrote, 45 Bleche mit Zucker- und Streuselkuchen sowie 700 Flammkuchen hatten die Mitglieder vorbereitet. Auf benachbarten Höfen rund um das Backhaus gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Spiel und Spaß für die kleinen Besucher sowie verschiedene Markt-und Handwerk-stände. So zeigte Dieter Thimm, wie nach alter Art Stips entsteht, wobei das Pressen der gekochten Rübenschnitzel ein wahrer Kraftakt sei. „Das ist wirklich schwere körperliche Arbeit “, sagte er. Der Sirup selbst müsse drei bis vier Stunden gerührt werden. „Dadurch entsteht trotz der Handschuhe so manche Blase den Händen.“
Heinrich Bremer führte an einem anderen Stand die Verarbeitung von Flachs vor. Auch die Herstellung von Butter mit dem Butterfass wurde gezeigt. Die jüngeren Besucher konnten ihre eigenen Brötchen mit Schokostücken oder Rosinen kreieren und diesen anschließend selbst in den Kinderlehmofen schieben.

Von Heidi Rabenhorst

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6spabpzubjsctq3jk5w
Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Fotostrecke Barsinghausen: Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de