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Brückenbau kommt die Stadt teuer zu stehen

Wichtringhausen Brückenbau kommt die Stadt teuer zu stehen

Das von der Verwaltung begonnene Überprüfungs- und Sanierungsprogramm für die kommunalen Brückenbauwerke kommt die Stadt ziemlich teuer zu stehen: Jetzt werden für den Neubau der kleinen Brücke über die Wassermühlenstraße in Wichtringhausen rund 270 000 Euro fällig.

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Die Brücke über das Bantorfer Wasser in der Wassermühlenstraße erscheint recht unscheinbar. Der notwendige Neubau wird nach ersten Schätzungen dennoch insgesamt rund 270 000 Euro kosten.

Quelle: Andreas Kannegießer

Wichtringhausen. Die Stadt Barsinghausen lässt nach den Worten von Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann nach und nach alle 23 eigenen Brücken über Straßen und Feldwege von Experten überprüfen. Das Ganze sei Teil eines längerfristigen Programms, erläutert Dettmann. „Da kommt einiges zusammen.“

Besonders dringend ist aus Sicht der Bauexperten der Neubau der Brücke, die im Verlauf der Wassermühlenstraße in Wichtringhausen das Bantorfer Wasser überspannt. Das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro hat unter anderem festgestellt, dass die Seitenwände der Brücke verschoben sind und die Wände sich nicht mehr im Lot befinden. Der Fahrbahnbelag sei gerissen, es gebe offene Mauerwerksfugen und herausgebrochene Steine. Die Träger des nachträglich an die Brücke angebauten Gehwegs seien stark korrodiert. Die Schlussfolgerung der Experten fällt eindeutig aus: Eine Sanierung sei aufgrund von Zustand und Alter der Brücke nicht möglich, „ein kurzfristiger Neubau ist zwingend erforderlich“.

Im Etatentwurf der Stadt für das Jahr 2017 sind bereits 200.000 Euro für den Neubau veranschlagt. Kurzfristig zusätzlich aufbringen muss die Stadt allerdings die Planungskosten für den Neubau in Höhe von etwa 70. 000 Euro. Die Kosten für die aufwendige Planung seien nicht ungewöhnlich, betont Dettmann. Alle Leistungen der Planer würden nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) abgerechnet.

Von Andreas Kannegießer

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