Barsinghausen. Die Region Hannover als Auftraggeberin der Park-and-ride-Anlage war lange Zeit optimistisch, dass die Bauarbeiten - wie geplant - rechtzeitig vor Weihnachten abgeschlossen sein würden. Mitte November, als die Anlieger nach Gesprächen mit den Bauarbeitern vor Ort längst vor Verzögerungen warnten, hatte die Behörde noch erklärt, dass der Zeitplan eingehalten werde.
Nun, sechs Wochen später, ist die Baustelle behelfsmäßig winterfest gemacht worden. Im östlichen Bereich der neuen Park-and-ride-Parkplätze lagern große Mengen Kies, Schotter und andere Baumaterialien, die Pflasterung ist noch unvollständig. Eine Verbindung zwischen den neuen Gossensteinen der Park-and-ride-Anlage und dem Asphalt des Buchenweges ist noch nicht vorhanden. „Unvorhergesehene Schwierigkeiten haben zusätzliche Baumaßnahmen notwendig gemacht“, teilte Regionssprecher Klaus Abelmann auf Anfrage mit. Diese seien zwischen der Spundwand zum Bahnsteig und der neuen Pflasterung notwendig geworden. Barsinghausens Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann betont, dass die gesamte Park-and-ride-Anlage noch abgenommen werden müsse, bevor sie freigegeben werden könne. „Der Zeitpunkt dafür ist wetterabhängig“, sagt Abelmann. Dettmann verteidigt die Entscheidung, die Straßensperrung über Weihnachten und den Jahreswechsel unverändert aufrechtzuerhalten: „Es ist nicht gut, wenn sich die Verkehrssituation täglich ändert“, sagt er.
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