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Café LebensArt: Probelauf mit Bravour bestanden

Holtensen Café LebensArt: Probelauf mit Bravour bestanden

Ein Café für alle Menschen: Auf dem Hof der Lebenshilfe Seelze in Holtensen eröffnet im wiederaufgebauten Torhaus am 11. November das inklusive Café LebensArt. Damit später auch alles wie geplant klappt, hat das Café am Sonnabend einen Probelauf mit den Bewohnern des Hofs als kritische Testgäste organisiert.

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Torhaus-Leiter Holger Hörmann und Kollegin Saskia Knorr sind bereit für den ersten Probelauf im Café LebensArt.

Quelle: Elena Everding

Holtensen. Geschirr scheppert, die Kaffeemaschine summt, und etwa 20 Bewohner der Wohnstätte für Menschen mit Behinderung und einige Mitarbeiter sitzen im nagelneuen Café. Sich aus dem reichhaltigen Frühstücksbuffet das Leckerste herauszusuchen ist gar nicht so leicht, schließlich warten Brötchen, Croissants, Eier, Aufstriche, Marmeladen und vieles mehr auf sie. Die Vorfreude auf den Probelauf hat manche Bewohner sogar dazu bewegt, das Wochenende ausnahmsweise auf dem Hof statt bei der Familie zu verbringen.

Für Holger Hörmann, Leiter des neuen Torhauses, ist dies heute die Bewährungsprobe. Denn in einer Woche soll ein Team aus etwa 15 Menschen mit und ohne Behinderung hier hausgemachte Kuchen, Kaffee, Waffeln und andere Leckereien servieren. Die Lebenshilfe Seelze hatte die Stellen ihrer Behindertenwerkstatt ausgeschrieben, erzählt Hörmann, Ebenfalls im Torhaus untergebracht ist ein Hofladen, der regionale, saisonale und auch hausgemachte Produkte wie Senf und Pesto anbietet – alles aus biologischem Anbau. Im Obergeschoss sind außerdem zwei Seminarräume untergebracht und im Untergeschoss eine Werkstatt, wo bald Kunstworkshops stattfinden sollen – „deshalb der Name LebensArt“, erklärt Hörmann.

Das Torhaus auf dem Gelände des ehemaligen Jahnke-Hofes hatte lange Zeit leergestanden, auch nach dem Abschluss der Hofsanierung im Jahr 2003. „Das Gebäude sollte aber nicht ungenutzt bleiben“, meint Hörmann. Also investierte die Lebenshilfe insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Das Konzept LebensArt entstand auch, weil die Lebenshilfe Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen wollte. Sowohl Bewohner sind hier willkommen, aber auch Gäste aus der ganzen Region. 30 Plätze stehen zu den Öffnungszeiten montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr bereit. Den Test haben Hörmann und sein motiviertes Team schon einmal bestanden – allen Bewohnern schmeckt es an diesem Tag prima.

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Von Elena Everding

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