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DGB wirbt für eine sozialere Gesellschaft

Barsinghausen DGB wirbt für eine sozialere Gesellschaft

"Wir wollen den Parteien auf den Zahn fühlen und in Barsinghausen einige Dinge in die Wege leiten", kündigte der zweite DGB-Vorsitzende Frank Marks am Sonntagvormittag bei der Neujahrsbegegnung der Gewerkschafter vor mehr als 70 Besuchern in der Waschkaue an.

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Symbolischer Zusammenhalt: Referent Thorsten Gröger von der IG Metall (von links) mit dem zweiten DGB-Vorsitzenden Frank Marks und Vorstandsmitglied Ingo Arlt aus Barsinghausen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Mit Blick auf die Bundestagswahl sollen dabei insbesondere sozialpolitische Themen im Mittelpunkt stehen – wie zum Beispiel die Alterversorgung. Als Gastredner sprach Thorsten Gröger von der IG Metall, Leiter des Landesbezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, über das Thema "Zukunft der Rente".

Zuvor riefen Frank Marks und die stellvertretende Bürgermeisterin Marlene Hunte-Grüne dazu auf, sich für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft stark zu machen. "Gewerkschafter treten für Frieden, Solidarität und Völkerverständigung ein", betonte Marks.

Er lobte die große Offenheit und Toleranz in Barsinghausen bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Viele ehrenamtliche Helfer trügen ihren Teil dazu bei, diese gesellschaftliche Herausforderung zu bewältigen.

Der DGB-Vize nannte die Brandanschläge vor Jahresfrist erschreckend und menschenverachtend. Auch hier habe sich ein breites Bündnis aus Gewerkschaftern, Kirchen, Politikern und Bürgern gegen diesen Hass gestellt.

"Wir wollen, dass diese Demokratie noch besser wird. Darum arbeiten wir ganz besonders daran, ihre sozialen Voraussetzungen zu verteidigen und zu verbessern", betonte Frank Marks.

Bereits seit einiger Zeit befasse sich der DGB-Ortsverband Barsinghausen immer wieder mit Fragen der Altersvorsorge, der Rentenfinanzierung und des Renteneinstiegsalters. Darum habe der Ortsverband die "Zukunft der Rente" auch zum Thema der Neujahrsbegegnung mit Gastredner Thorsten Gröger gemacht.

Gröger formulierte bei seinem Vortrag die Forderung: "Wir treten für ein auskömmliches Einkommen im Alter ein. Die Rente muss für ein gutes Leben reichen." Angesichts eines Rentenniveaus auf Talfahrt drohe vielen Menschen die Altersarmut.

Nach Ansicht des IG Metall-Bezirksleiters sei ein Strategiewechsel für die Rentenpolitik erforderlich – weg von einer Anhebung des Einstiegsalters und einem weiteren Absinken des Rentenniveaus, hin zu einer solidarischen Finanzierung der Lastenverteilung. "Solidarisch vor allem auch bei der Lastenverteilung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern", erläuterte Thorsten Gröger unter dem Applaus des Publikums.

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Von Frank Hermann

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