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Neue Träger für das Freiwilligenzentrum?

Barsinghausen Neue Träger für das Freiwilligenzentrum?

Für das Barsinghäuser Freiwilligenzentrum (FZB) gibt es eine Perspektive über das Jahresende hinaus: Die bisher im ASB-Bahnhof untergebrachte Einrichtung könnte vorübergehend in den Bürocontainern hinter dem Rathaus II untergebracht werden. Als neue Träger kommen gleich drei Vereine in Frage.

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Monika Scheibe und Hartmut Jamm vom Barsinghäuser Freiwilligenzentrum hoffen, dass die Arbeit der Einrichtung auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. Der bisherige Partner der Stadt bei der Trägerschaft des Freiwilligenzentrums, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), hatte sein Engagement zum Jahresende 2015 aufgekündigt. Auch die vom FZB gemieteten Büroräume im Obergeschoss des Bahnhofes stehen dann nicht mehr zur Verfügung, weil der ASB für diese Räume Eigenbedarf angemeldet hat. Seit dem Frühsommer hat die Stadtverwaltung versucht, in zahlreichen Gesprächen neue Partner und ein neues Domizil für das Freiwilligenzentrum zu gewinnen.

Als Anlaufpunkt für das Freiwilligenzentrum hält die Verwaltung ein oder zwei Büroräume in den Bürocontainern auf dem Parkplatz des Rathauses II für geeignet. "Dies wird allerdings nur als Zwischenlösung angesehen", heißt es in einem Informationspapier für den städtischen Sozialausschuss. Die Container, in denen früher Mitarbeiter der Agentur für Arbeit untergebracht waren, werden nicht mehr gebraucht, seitdem das Jobcenter neue Räume in dem ebenfalls neuen Bürogebäude am Zentralen Omnibusbahnhof bezogen hat.

Die drei Vereine, die grundsätzlich bereit sind, an der Seite der Stadt die Trägerschaft des FZB zu übernehmen, sind der Barsinghäuser Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes, der Verein für Gemeindediakonie und der Arbeiter-Wohlfahrtsverband, Kreisverband Barsinghausen. Wer letztlich Kooperationspartner werde, solle in gemeinsamen Gesprächen entschieden werden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Zwei der drei möglichen Partner haben laut Verwaltung schon deutlich gemacht, dass sie kein eigenes Geld für den Betrieb des Freiwilligenzentrums aufbringen können. Eine Unterstützung sei aber durch Sachleistungen wie etwa die Übernahme der Buchführung möglich, heißt es.

Die Arbeit des Freiwilligenzentrums wird mit Zuschüssen in Höhe von 15.000 Euro jährlich vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie unterstützt. Als Eigenmittel mussten die beiden Träger in der Vergangenheit 3750 Euro jährlich aufbringen. 1200 Euro davon hatte die Stadt Barsinghausen bereitgestellt, den Rest hat der ASB übernommen.

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