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Das Deisterbad wird renoviert

Barsinghausen Das Deisterbad wird renoviert

Das Deisterbad ist noch bis Freitag, 18. Dezember, geschlossen. Zurzeit werden dringende Renovierungsarbeiten erledigt. Die 1,2 Millionen Liter Wasser im Schwimmbecken müssen nicht abgelassen werden.

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Die Schwimmmeister Denny Steuer (links) und Timo Borofski streichen den Turm der Rutsche, nachdem sie zuvor die alte Farbe mühsam abgeschliffen haben.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Die Arbeiten seien notwendig, haben aber keine überraschend aufgetretenen Schäden als Hintergrund, sagt Jochen Möller, Geschäftsführer der Stadtwerke Barsinghausen, die das Deisterbad betreiben: „Es stehen auch keine dramatischen Investitionen an.“ Schulen und Vereine seien schon im Sommer von der knapp zweiwöchigen Schließung informiert worden, ergänzt Ingo Korczowski, leitender Schwimmmeister. Viele Arbeiten werden in Eigenregie gemeistert. „Wir haben Top-Handwerker in der Wasserversorgung und -entsorgung, nutzen die Synergieeffekte innerhalb der Stadtwerke“, sagt Korczowski.
Auch seine Kollegen sind eingespannt, erledigen zum Beispiel Malerarbeiten. So musste der Turn der Riesenrutsche abgeschliffen und neu gestrichen werden – kein Vergnügen bei 31 Grad plus, die im Hallenbad herrschen. Die alte Farbe hatte unter der hohen Luftfeuchtigkeit gelitten. Auch die Wände, wie im Eingangsbereich erhielten einen Anstrich.
Am Beckenrand werden brüchig gewordene Fliesen ausgetauscht und in den Duschen die Fugen erneuert. Das erledigt eine Fachfirma. Die Fließen im Becken sind in Ordnung. Schwimmmeister und Taucher Denny Steuer hat den Zustand unter Wasser untersucht. „Dass wir das Wasser nicht ablassen müssen, spart Geld. Nicht nur der Austausch würde etwas kosten. Das Wasser muss ja auch wieder auf 28 Grad erwärmt werden“, erläutert Korczowski.
Für das Brauchwasser wird von einer Fachfirma ein neuer Wärmespender eingebaut. Den Ausbau der alten Anlage haben allerdings die Handwerker der Wasserversorgung vorgenommen. Mit der neuen Anlage, die nach dem Prinzip eine Durchlauferhitzers funktioniert, wird nur das Brauchwasser erhitzt, dass benötigt wird. „Bei der alten müssten wir ständig 8000 Liter auf Temperatur halten“, erläutert Korczowski. In der Umwälzanlage sind zudem die Filter mit neuer Kohle bestückt worden.

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Von Jörg Rocktäschel

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