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Eiscafé bittet um Spenden für den Waldhof

Barsinghausen Eiscafé bittet um Spenden für den Waldhof

Für die Aufnahme und die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge benötigt das Kinder- und Jugendheim Am Waldhof in Barsinghausen möglichst viel Unterstützung. Bei einer Spendenaktion des Eiscafés Piccoli kamen am Sonnabend genau 1351,39 Euro für den guten Zweck zusammen.

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Piccoli-Chef Masoud Zand (links) überreicht den Spendenpokal mit 1351,39 Euro an Waldhof-Leiter Dietmar Bolte.

Quelle: Hermann

Barsinghausen. "Zum Glück gibt es Menschen, die sich im Ehrenamt bei uns engagieren", sagt Waldhof-Leiter Dietmar Bolte. Aber auch finanzielle Zuwendungen seien wichtig, weil die jungen Flüchtlinge ohne Gepäck nach Deutschland kommen.

Immerhin sei eine Grundausstattung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet. "Aber das Geld reicht nicht, um beispielsweise Unterrichtsmaterialien wie Bildwörterbücher oder um solche Dinge wie Fußballschuhe, Badehosen oder Fahrräder anzuschaffen", betont Bolte.

Finanzielle Unterstützung erhält das Kinder- und Jugendheim vom Eiscafé Piccoli, das am letzten Öffnungstag vor der Winterpause kein Geld für Eis und Getränke kassierte – und stattdessen um Spenden für den Waldhof bat. Mit Erfolg, denn nach Abschluss der Aktion überreichte Piccoli-Chef Masoud Zand eine Summe von 1 351,39 Euro an Dietmar Bolte.

"Heute war unser Eiscafé immer voller Gäste. Sieben Mitarbeiter waren nahezu ohne Pause im Einsatz. Aber es hat sich für die gute Sache gelohnt", sagt Zand, der bereits seit mehr als 20 Jahren solche Spendenaktionen jeweils am letzten Tag vor der Piccoli-Winterpause organisiert. Zu den Nutznießern gehörten in den Vorjahren der Förderverein für das Lehrschwimmbecken und die Stadtjugendfeuerwehr.

Lob und Dank richtete Heimleiter Dietmar Bolte nicht nur an die Geldgeber und Organisatoren der Spendenaktion, sondern insbesondere auch an die Einwohner in Großgoltern. Dort hat der Waldhof vor wenigen Wochen eine Außenstelle im ehemaligen Gasthaus Zur Eiche mit bis zu 15 Plätzen für junge Flüchtlinge eingerichtet.

„Die Golterner nehmen unsere Jugendlichen ganz hervorragend auf. Manchmal geht die Tür auf und Nachbarn bringen zum Beispiel einen selbst gebackenen Käsekuchen. Einfach toll“, beschreibt Dietmar Bolte die Willkommenskultur der Menschen in Goltern.

Von Frank Hermann

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