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Atelier steht vor unsicheren Zeiten

Barsinghausen Atelier steht vor unsicheren Zeiten

Andrea Wildhagen kämpft um ihr Atelier. Mit Freundinnen und Verwandten stellt sie kreative Handarbeiten her und zeigt diese in ihrem Laden „Kunst aus dem Brasehof“ im City-Center Barsinghausen aus. Sollte der Geschäftskomplex saniert werden, muss das Atelier erneut umziehen.

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Hobby-Künstlerin Andrea Wildhagen und ihre Kolleginnen stellen in ihrem Geschäft im City-Center Einzelstücke aus Handarbeit aus.

Quelle: Nils Oehlschläger

Barsinghausen. Doch die Künstlerinnen wollen weitermachen. Es ist ein buntes Allerlei, das im Atelier „Kunst aus dem Brasehof“ ausgestellt ist. Bilder, Näharbeiten, Schmuck oder auch Seife finden sich hinter dem Schaufenster von Andrea Wildhagen ihren Kolleginnen. Der Verbund aus Hobbykünstlern hat sich zusammengetan, um Kunden in Handarbeit gestaltete Einzelstücke verschiedenster Art anbieten zu können.
„Schuld daran hat eigentlich mein Mann“, sagt Wildhagen. Er habe ihr geraten, im ehemaligen Süßen Kaufhaus in der Marktstraße zu malen, das damals leer stand. Daraufhin habe sie in ihrem Familien- und Bekanntenkreis herumgefragt, ob jemand mitmachen wolle. Prompt hatte das erste Atelier geöffnet – in bester Lage in der Innenstadt Barsinghausens.
„Die Barsinghäuser haben das total nett angenommen“, sagt Wildhagen. Sie und ihre Kolleginnen hätten sich gewundert, wie viel die Leute bei ihnen gekauft hätten. Dennoch: Um den Laden halten zu können, hätten die Erlöse aus dem Verkauf nicht gereicht. So zog das Atelier ins City-Center, dank der freundlichen Unterstützung der Kaufmannsfamilie Widdel. Die Lage sei nicht so gut wie im ehemaligen Süßen Kaufhaus. Doch inzwischen habe man sich gut eingerichtet, und Stammkunden kämen regelmäßig vorbei.
Wenn im Sommer der Netto-Markt am City-Center schließt, müssen auch die Künstlerinnen aus dem Kreativ-Kunst-Atelier Einbußen in der Laufkundschaft hinnehmen. Und sollte die geplante Sanierung der Einkaufspassage umgesetzt werden, müsse wohl erneut eine Bleibe gesucht werden. Aufgeben wollen die Künstlerinnen jedoch nicht. „Wir machen so lange weiter, bis uns jemand rausschmeißt“, sagt Wildhagen. Und wenn es so kommen sollte, „dann suchen wir uns etwas Neues“.
Um das Angebot zu erweitern, suchen sie weiter nach kreativen Köpfen, die ihre Werke im Atelier anbieten wollten. Besonders gern gesehen seien Produkte, Techniken oder Materialien, die bisher dort noch nicht vertreten sind. Interessierte Künstler können sich unter (05105) 52 07 80 melden oder mit einer Arbeitsprobe im City-Center vorbei schauen. Öffnungszeiten und weitere Informationen gibt es im Internet auf andreawildhagen.de.

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Von Nils Oehlschläger

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