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DFB-Spitze trägt sich ins Goldene Buch ein

Barsinghausen DFB-Spitze trägt sich ins Goldene Buch ein

Zwar ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum Länderspiel in Hannover nicht wie sonst in Barsinghausen abgestiegen, aber dafür kam die versammelte DFB-Spitze. Angeführt von Präsident Reinhard Grindel und Teammanager Oliver Bierhoff trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

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Die Spitze des DFB ist nach Barsinghausen gekommen, um sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen.

Quelle: Björn Franz/Mirko Haendel

Barsinghausen. Reinhard Grindel beeilte sich, die Situation zu relativieren. „Es ist höchst ungewöhnlich“, versicherte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, „dass das DFB-Präsidium um diese Zeit schon mit Sekt anstößt.“ Schließlich war es gerade erst 10 Uhr, als die Verbandsspitze am Dienstag auf Einladung von Bürgermeister Marc Lahmann im Sitzungsraum des Rathauses Platz nahm, um sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Und der Gastgeber hatte zur Feier des Tages eben trotz der frühen Zeit ein Glas Sekt einschenken lassen.

Ursprünglich hätte die DFB-Spitze sich bereits im November vergangenen Jahres in dem Buch verewigen sollen. Doch angesichts der kurzfristigen Absage des Länderspiels gegen die Niederlande wegen Terrorverdachts und der vorausgegangenen Anschläge von Paris war der Termin damals ausgefallen. Daher reiste die DFB-Spitze, die wie die Mannschaft im Radisson-Hotel auf dem ehemaligen Expo-Gelände abgestiegen ist, nun eigens aus Hannover an.

„Wir fühlen uns hier immer sehr wohl“, erklärte Grindel. „Man kann sagen, dass Barsinghausen einer der Heimatorte des deutschen Fußballs ist.“ Daher sei es auch keineswegs als Misstrauensvotum gegen die Sportschule zu verstehen, dass die Nationalmannschaft diesmal nicht am Deister abgestiegen sei. „Wir werden in Zukunft sicherlich wieder in der Sportschule absteigen, weil wir dort alles für eine optimale Spielvorbereitung vorfinden“, sagte Grindel und erntete zustimmendes Nicken von Teammanager Oliver Bierhoff.

Der war zwar mit etwas Verspätung im Rathaus erschienen, entschuldigte sich dafür aber artig und stimmte dann in das Lob für die Bedingungen im Fuchsbachtal ein. „Ich habe tatsächlich erst gestern mit dem Bundestrainer Joachim Löw darüber gesprochen, dass wir jetzt eigentlich lieber in Barsinghausen wären“, erklärte der ehemalige Nationalstürmer. „Wir werden auf jeden Fall wiederkommen.“

Und Grindel stellte in Aussicht, dass Barsinghausen durchaus noch einmal bei einem großen Turnier als Quartier für ein Nationalteam infrage käme wie 2006 bei der WM, als Polen hier abgestiegen war. „Wir arbeiten daran, die EM 2024 nach Deutschland zu holen“, verriet Grindel. „Dann werden sich sicherlich einige Teams für Barsinghausen interessieren.“

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