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Gewerbegebiet soll größer werden

Barsinghausen Gewerbegebiet soll größer werden

Das Gewerbegebiet am Calenberger Kreisel in Barsinghausen soll mehr als doppelt so groß werden wie ursprünglich geplant. Die Verwaltung arbeitet bereits an einem Plan für eine Erweiterung im Osten. Der Bauausschuss hat der Ausschreibung archäologischer Untersuchungen für die Fläche zugestimmt.

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Archäologische Untersuchungen - so wie hier im vergangenen Jahr an der Landesstraße 392 - sind teuer und zeitaufwendig.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Das künftige Gewerbeareal wird im Westen von der Landesstraße 392 - der Rehrbrinkstraße - und im Süden von der Calenberger Straße begrenzt. In der ersten Ausbaustufe ist ein rund sieben Hektar großes Gebiet geplant, das voraussichtlich ab Ende 2016 erschlossen werden kann. Die Erweiterungsfläche, das sogenannte Steinklippenfeld, schließt sich direkt östlich an und reicht bis an den Bullerbach heran.

Zurzeit bereitet die Stadtverwaltung den Bebauungsplan für den ersten Teil des Gewerbegebiets vor. Verzögert wird das Vorhaben, weil das gesamte Areal aufwendig archäologisch untersucht werden muss. Bei einer ersten Begutachtung im vergangenen Jahr hatte eine Fachfirma Spuren jahrtausendealter Besiedlung im Untergrund entdeckt. Nach den gesetzlichen Vorschriften muss die Stadt die Fläche nun nochmals viel gründlicher untersuchen lassen.

Diese archäologischen Grabungen kommen die Stadt teuer zu stehen: Die Verwaltung rechnet mit Kosten von 310.000 Euro für den ersten Abschnitt des Gewerbegebiets und von weiteren 380.000 Euro für die Untersuchung der Erweiterungsfläche. Wie Carolin Buttker vom Fachdienst Planen und Bauen im Bauausschuss berichtete, soll der Auftrag für die sogenannte Prospektion im ersten Abschnitt vergeben werden, sobald der städtische Haushalt 2016 genehmigt ist. Frühestens im Mai nächsten Jahres werde wohl mit den Arbeiten begonnen werden können, sagte Buttker. Die Experten rechnen mit etwa drei bis sechs Monaten Dauer, unmittelbar danach sollen die Erschließungsarbeiten für das Areal beginnen. Die 380.000 Euro für die Untersuchung der Erweiterungsfläche will die Stadt in ihrem Etat für das Jahr 2017 finanzieren.

Um die immensen Kosten für die archäologischen Untersuchungen zu senken, sucht die Stadt Barsinghausen nach neuen Möglichkeiten. So prüft die Verwaltung derzeit die Einstellung eines eigenen Archäologen - alleine oder auch gemeinsam mit benachbarten Städten und Gemeinden. "Wir haben erste Gespräche mit anderen Kommunen geführt", berichtete Baudirektor Tobias Fischer in der Ausschusssitzung. "Aber eine Lösung haben wir noch nicht parat."

Die Stadt Barsinghausen braucht die künftige Gewerbefläche dringend. Für das Gewerbegebiet am Calenberger Kreisel gibt es bereits eine längere Liste mit ansiedlungswilligen Firmen.

Von Andreas Kannegießer

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