Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Demonstration für den Frieden in Kurdistan

Barsinghausen Demonstration für den Frieden in Kurdistan

„Freiheit für Öcalan, Frieden in Kurdistan“, skandierten Donnerstagnachmittag 70 Teilnehmer einer Demonstration auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz. Es waren Familien aus Barsinghausen und Wunstorf, die sich für den zu lebenslänglicher Haft in der Türkei verurteilen ehemaligen PKK-Führer einsetzten.

Voriger Artikel
Grüne wählen neuen Vorstand
Nächster Artikel
Kulturfabrik: Bauarbeiten verzögern sich

Rund 70 Kurden fordern auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz "Stoppt den Staatsterror in Kurdistan".

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. In der Barsinghausen leben über 60 Familien, die aus Kurdistan geflohen sind, sagte Grünen-Ratsherr Abdulselam Dogan. Er hatte die Demonstration auf Bitten jener Familien angemeldet, deren Angehörige zur Zeit unter der Verfolgung in der Türkei leiden. Einige sind inhaftiert.

Der Staatsterror sei seit den Parlamentswahlen 2015 Alltag in Kurdistan, betonten Sprecher während der halbstündigen Demonstration, die um 17 Uhr begann. Seit Monaten würden Städte von der Armee belagert, Menschen ermordet – darunter zahlreiche Frauen und Kinder –, Häuser beschossen, Wasser-, Strom- und Telefonleitungen gekappt. Die Lebensmittelversorgung sei lahmgelegt.

Auf vom Demokratischen Gesellschaftszentrum der Kurdinnen in Hannover verteilten Flugblättern wird gefordert, dass Deutschland und die anderen westlichen Staaten jegliche Kooperation mit Recep Tayyip Erdoğan und seiner Regierung einstellen.

Von Jörg Rocktäschel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6snqo7zf9t31iw3exj21
Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Fotostrecke Barsinghausen: Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de