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Den Apfelsorten auf der Spur

Großgoltern Den Apfelsorten auf der Spur

Vier Apfelbäume stehen im Garten von Maren und Thomas Müller in Großgoltern. Seit ihrem Besuch beim Apfeltag der BUND-Ortsgruppe Barsinghausen in der Ökostation Deister-Vorland am Sonntag wissen sie nun genau, um welche Sorten es sich handelt.

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Pomologin Sabine Fortak (rechts) bestimmt die Äpfel aus dem Garten von Maren und Thomas Müller.

Quelle: Carsten Fricke

Großgoltern. „Das sieht sehr nach einem Celler Dickstiel aus“, sagte Pomologin Sabine Fortak nach einem ersten Blick auf einen der mitgebrachten Äpfel – und schon kurz darauf war sie sich sicher. „Für die Sortenbestimmung benötige ich fünf große, unbeschädigte Früchte von der Sonnenseite des Baumes“, erläuterte die Expertin. „Sonst kann ich nicht mit meinem Wissen glänzen“, fügte sie lächelnd hinzu.

Dieses Wissen wussten Maren und Thomas Müller zu schätzen. „Das Angebot ist super“, meinte Maren Müller. Da zwei weitere Bäume auf ihrem Grundstück abgestorben seien, hätten sie sich auch Rat geholt, wie sie ihre verbliebenen Bäume mit weiteren Sorten ergänzen können. Außerdem hätten sie viel über den Geschmack und die Lagerung verschiedener Äpfel erfahren.

Über die Sorten machten sich Paul (8), Hauke (11) und Mathes (8) kaum Gedanken: An der Apfelpresse zerkleinerten sie alle Äpfel, die sie bekommen konnten. In großem Stil tat dies auch Frank Roth, Vorsitzender des Trägervereins der Ökostation, im Inneren des Gebäudes. Etwa 200 Liter Apfelsaft werde er bis zum Abend an diesem Apfeltag aus den mitgebrachten Äpfeln der Besucher mosten, schätzte er. „Es ist zwar ein bisschen ruhiger als in manchen Jahren zuvor, aber wir haben gut zu tun“, sagte Roth.

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Paul (8, vin links), Hauke(11) und Mathes (8) drehen schwungvoll am Rad der Apfelpresse.

Quelle: Carsten Fricke

Von Carsten Fricke

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