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Nachtschicht für das Traumlos im DFB-Pokal

Egestorf Nachtschicht für das Traumlos im DFB-Pokal

Am Sonnabend ist es endlich soweit: Dann erfahren die Fußballer des 1. FC Egestorf/Langreder, auf wen der Regionalliga-Aufsteiger im DFB-Pokal trifft. Wer sehen will, ob der Traum von einer Partie gegen den FC Bayern oder Borussia Dortmund wahr wird, muss allerdings eine Nachtschicht einlegen.

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Die Spieler des 1. FC Egestorf/Langreder wollen in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen einen großen Gegner jubeln.

Quelle: Stefan Zwing

Egestorf. Es wird sicherlich kurz vor Mitternacht werden, ehe die Kugel mit dem Vereinslogo der Egestorfer von Caroline Siems aus dem Lostopf gezogen wird. Die „U 17“-Nationalspielerin wird am späten Sonnabendabend im Rahmen der ARD-Sondersendung „Beckmanns Sportschule“ an der Seite von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Losfee fungieren. Die Sendung beginnt um 23.30 Uhr im Sport und Bildungszentrum Malente des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, also im Anschluss an das späte EM-Vorrundenspiel zwischen Portugal und Österreich. Und da insgesamt 32 Paarungen ermittelt werden müssen, kann es durchaus ein wenig dauern, bis die Egestorfer ihren Gegner kennen, der am Wochenende 20./21. August in jedem Fall ein Erst- oder Zweitligist sein wird.

Im Gegensatz zu früheren Jahren sind in diesmal sind keine Vertreter der Amateurvereine zur Auslosung eingeladen. Doch zahlreiche Germanen, darunter auch Aufstiegstrainer Jan Zimmermann und einige Spieler, werden den spannenden Moment live in der Vereinsgaststätte verfolgen: Bereits ab 18 Uhr werden auf der TSV-Sportanlage an der Ammerke bei einem Public Viewing mit Grillen die EM-Partien geschaut. Und danach wird es dann für den 1. FC ernst.

Kapitän Mirko Dismer, der aktuell in Frankreich die EM verfolgt, freut sich bereits riesig auf das Spiel gegen ein Profiteam. Einen richtigen Wunschgegner hat er allerdings nicht: „Es steht uns eigentlich nicht zu, uns irgendeinen Verein zu wünschen. Die Teilnahme am DFB-Pokal ist schon Geschenk genug“, sagt er. Aber natürlich seien die Namen der ganz großen Clubs auch schon in der Kabine gefallen. „Wir haben einige Bayern- und Dortmund-Fans in der Mannschaft. Die kabbeln sich bereits seit Tagen“, verrät Dismer.

Doch auch, wenn die Losfee dem 1. FC die Elf von Hannover 96 zulosen würde, gegen die der Aufsteiger seit Jahren regelmäßig Testspiele absolviert, wäre er nicht enttäuscht: „Das wäre dann schon etwas ganz anderes als ein Freundschaftsspiel. 96 würde ganz anders auftreten, im Stadion würde eine ganz andere Atmosphäre herrschen“, sagt Dismer.

Apropos Stadion: Ob sie ihr Heimspiel an der Ammerke oder ein einem größeren Stadion in der Region austragen werden, wollen die Egestorfer erst nach der Auslosung entscheiden. Und bei der werden Trainer Zimmermann und seine Spieler vielleicht sogar im Bild zu sehen sein: Der DFB hat die Vereine gebeten, die Reaktion der Spieler und Funktionäre auf die Auslosung per Handy zu filmen.

Von Mirko Haendel

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