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Ein sportlicher Dreierpack mit Strahlkraft

Egestorf Ein sportlicher Dreierpack mit Strahlkraft

Der 1. FC Egestorf/Langreder steht vor den wichtigsten Wochen der Vereinsgeschichte: erst das Landespokalfinale, dann die Aufstiegsrunde zur Regionalliga - und schließlich auch noch die Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals.

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Die Fußballer des 1. FC Egestorf/Langreder wollen in den kommenden Wochen wieder viel Grund zum Jubeln haben - so wie Mitte April beim Einzug in den DFB-Pokal.

Quelle: Stefan Zwing

Egestorf. Torsten Seebeck macht aus seiner Gefühlslage kein Geheimnis. "Das ist für uns alles eine Riesensache", sagt der Präsident des 1. FC Germania Egestorf/Langreder. In der Region Hannover und auch ein Stück darüber hinaus hat der Barsinghäuser Club längst einen guten Namen. Doch der sportliche Dreierpack, der jetzt ansteht, bugsiert ihn sogar bis auf die ganz große Fußballbühne: Denn das Landespokalfinale am Sonnabend (14.30 Uhr) an der Ammerke gegen die SpVgg Drochtersen/Assel und das DFB-Pokalspiel Mitte August werden live im Fernsehen übertragen.

Für die Germania bedeutet das einen enormen Imagegewinn. Mit dem Halbfinalerfolg im Landespokal über den Drittligisten VfL Osnabrück gelang erstmals in der Vereinsgeschichte der Einzug in den DFB-Pokal. Nun soll am Sonnabend mit einem Sieg über die Gäste aus dem Landkreis Stade auch noch das i-Tüpfelchen folgen. "Wir wollen das Finale unbedingt gewinnen, weil uns das enormes Prestige bringen würde", sagt Seebeck vor der mit 1200 Zuschauern ausverkauften Partie, die in einer Konferenzschaltung mit allen anderen Landespokal-Endspielen in der ARD übertragen wird.

Doch bei allem Prestige hat die folgende Aufgabe sportlich den weit höheren Stellenwert für die Egestorfer. Nach der Vizemeisterschaft in der Oberliga kämpfen sie nun gegen die Meister aus Bremen und Schleswig-Holstein sowie einem Hamburger Vertreter um einen der zwei freien Plätze in der Regionalliga. Nach den Partien beim Bremer SV (1. Juni) und auf neutralem Platz in Rotenburg gegen den SV Eichede (4. Juni) könnten die Germanen am 7. Juni an der Ammerke gegen Altona 93 eventuell eine große Aufstiegsparty feiern - und sich neben dem TSV Havelse als fußballerische Nummer 2 in der Region hinter Hannover 96 etablieren.

"Wir sehen, dass die Entwicklung für uns weitergeht", sagt Seebeck. Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht: Der Gästebereich im Egestorfer Stadion soll um neue Sanitär- und Gastronomieanlagen erweitert werden. Die Fundamente und Leitungen dafür wurden gelegt, im Sommer sollen die bereits ausgearbeiteten Pläne umgesetzt werden - den Aufstieg vorausgesetzt. Und sollte die Finanzierung des Stadionausbaus nicht komplett gelingen, so Seebeck, dann würden die Vereinsmitglieder eben wie schon beim Bau der Tribüne selbst mit anpacken.

Ein DFB-Pokalspiel an der Ammerke wird es Mitte August dann aber wohl nicht geben. Zumindest dann nicht, wenn den Egestorfern Mitte Juni ein namhafter Club zugelost werden sollte. "Wenn wir gegen einen hochklassigen Bundesligisten spielen, dann werden wir das mit Sicherheit nicht in Egestorf tun", sagt der Clubchef. Dann würde der 1. FC in ein größeres Stadion nach Hannover umziehen.

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