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DRK Egestorf feiert 100-jähriges Jubiläum

Egestorf DRK Egestorf feiert 100-jähriges Jubiläum

Ehrenamtliches Engagement im Zeichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat eine lange Tradition in Egestorf. Mit einem Festakt hat der DRK-Ortsverein am Sonnabend sein 100-jähriges Bestehen gefeiert – gemeinsam mit vielen Vertretern aus der Dorfgemeinschaft und mit weiteren Ehrengästen.

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Festakt zum 100-jährigen Bestehen des DRK Egestorf mit Jesslyn Dreier (von links), Marc Lahmann, Kirsten Engelke, Patrick Ploberger, Britta Struß, Michael Meyen und Max Matthiesen.

Quelle: Frank Hermann

Egestorf. Neben Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann und dem örtlichen Landtagsabgeordneten Max Matthiesen würdigten auch Präsidiumsmitglied Michael Meyen vom Regions-DRK sowie Patrick Ploberger als Vertreter der Rotkreuz-Organisation aus dem Stadtgebiet den Egestorfer Ortsverein mit seinen 253 Mitgliedern.

"Sie haben einen sehr hohen Anteil von 43 aktiven Helfern, die ganz wertvolle Arbeit leisten. Das DRK gehört hier in Egestorf zur treibenden Kraft der Ortsgemeinschaft", betonte Ploberger, Vorsitzender des benachbarten DRK-Ortsvereins aus der Kernstadt Barsinghausen.

Als Sprecher der Egestorfer Vereine bedankte sich Horst Wesemeyer, Vorsitzender des Verbandes Wohneigentum, für die aktiven Einsatz des Roten Kreuzes im zweitgrößten Barsinghäuser Ortsteil. Großen Anteil hatte das DRK im Vorjahr auch am Festprogramm zur 800-Jahr-Feier der Ortschaft Egestorf.

"Wir bereichern das Dorfleben mit einer Vielzahl verschiedener Aktionen", beschrieb DRK-Schatzmeisterin Britta Struß den eigenen Anspruch des Ortsvereins. Dazu gehörten Seniorennachmittage, Bastel- und Handarbeitsgruppen, Tanztreffs, Besuchsdienste, Ausflüge, Kleidersammlungen, Unterstützung für Kinder- und Jugendprojekte, der jährliche Herbstmarkt sowie die Blutspendeaktionen. Seit der ersten Blutspende im Mai 1958 hat der Egestorfer Ortsverein mittlerweile 18889 Spender bei 150 Terminen begrüßt und betreut.

"Herausragend sind dabei die beiden Sommerblutspenden der Jahre 2008 und 2012 mit jeweils 170 Spendern", erläuterte Kirsten Engelke vom Vorstandsteam. Seine nächste Sommerblutspende richtet der Ortsverein am Donnerstag, 22. Juni, von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Ernst-Reuter-Schule aus.

Als Vorläufer des DRK-Ortsvereins gründeten mehrere Frauen aus Egestorf, Kirchdorf und Langreder im April 1917 auf Initiative von Marie Taube den "Vaterländischen Frauenverein" – um für die Soldaten des Erste Weltkrieges zu stricken und um Hilfspakete zu schicken. Zehn Jahre später löste sich der Frauenverein auf und ging stattdessen am 1. Oktober 1927 in den gemeinsamen DRK-Ortsverein Egestorf/Kirchdorf/Langreder auf.

Egestorf erhielt am 1. April 1934 eine eigene Schwesternstation. Schwester Christina Heitmeyer betreute die damals noch eigenständigen Gemeinden und durfte ab 1936 sogar mit einem eigens angeschafften Motorrad fahren, um die Kranken schneller zu erreichen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Pflegestation zunächst von der Gemeinde Egestorf und später von der Stadt Barsinghausen übernommen.

Der gemeinsame Ortsverein löste sich 1948/1949 auf und es entstanden jeweils eigenständige DRK-Vereine in Egestorf, Kirchdorf und Langreder. Zur ersten Egestorfer Blutspende im Mai 1958 kamen 53 Spender. Mit dem ersten Egestorfer Herbstmarkt am 19. September 1998 begründete das DRK eine weitere Tradition: Nahezu alle Egestorfer Vereine, Institutionen und Gruppen beteiligen sich jedes Jahr an diesem Markt.

Nach den Vorsitzenden Minna Busse, Margarete Stummeyer, Jutta Behne und Laurence Oberheide – die zum Teil mehrere Jahrzehnte im Amt waren – leitet seit 2012 ein sechsköpfiges Vorstandsteam den DRK-Ortsverein Egestorf.

Von Frank Hermann

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