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Der Flüchtlingsstrom ebbt weiter ab

Calenberger Land Der Flüchtlingsstrom ebbt weiter ab

Immer weniger Flüchtlinge kommen derzeit in den Kommunen im Calenberger Land an. Das Land Niedersachsen hat reagiert und die aktuelle Zuweisungsquote für die Städte und Gemeinden um zwei Monate verlängert.

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Kein Druck bei den Kommunen: Das im Bau befindliche Flüchtlingswohnheim am Rottkampweg in Barsinghausen kann offenbar in aller Ruhe fertiggestellt werden.

Quelle: Archiv

Calenberger Land. In den meisten Unterkünften stehen etliche Betten leer. Die Stadt Ronnenberg bringt derzeit lediglich 35 bis 50 Personen in den beiden Containerdörfern unter, die für jeweils 100 Menschen ausgelegt sind. „Statt dessen werden Gemeinschaftsräume eingerichtet“, sagt Bürgermeisterin Stephanie Harms. Die Stadt hat seit Januar 138 Asylbewerber aufgenommen. Die Quote liegt bei 230 Flüchtlingen. Harms rechnet aber mit weiteren Schutzsuchenden, die im Rahmen des Familiennachzugs untergebracht werden müssen.

Wennigsen muss bis Ende September noch acht Personen aufnehmen, um die Quote von 129 zu erfüllen. „Die deutlich verringerte Zuweisungsquote bis zum Jahresende entspannt die Wohnraumbeschaffung“, sagt Fachbereichsleiterin Barbara Zunker. Aktuell stehen der Gemeinde fünf freie Plätze zur Verfügung. Da einige Flüchtlinge ihre freiwillige Ausreise angekündigt hätten, könne die Quote ohne zusätzlichen Ausbau von gemeindeeigenen oder weiteren angemieteten Wohnungen erfüllt werden.

Die Stadt Gehrden muss bis Ende September noch 50 Flüchtlinge aufnehmen. Laut Fachbereichsleiter Ralf Geide reicht der vorhandene Wohnraum aus. Da immer weniger Menschen aus Krisengebieten der Stadt zugewiesen würden, falle es nicht ins Gewicht, dass die neue Flüchtlingsunterkunft am Bünteweg wohl erst Ende August bezogen werde könne.

In Barsinghausen hätten laut Quote bis Ende Juli theoretisch noch 69 weitere Personen ankommen können. Tatsächlich aber habe sich die Zahl der Ankömmlinge zuletzt auf zwölf bis 15 pro Woche eingependelt, sagt Andrea Dräger vom Fachdienst Soziales. Die Stadt habe zurzeit noch freie Plätze in angemieteten Wohnungen, sodass es keine Engpässe bis zur Fertigstellung der beiden neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Einsteinstraße und am Rottkampweg geben werde. „Wir haben schon geahnt, dass die Quote verlängert wird“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann.

Von Andreas Kannegießer, Dirk Wirausky, Kerstin Siegmund

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