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Förderverein besteht seit zehn Jahren

Langreder Förderverein besteht seit zehn Jahren

Zehn Jahre liegt die Gründung des Fördervereins Unser Langreder zurück. Hervorgegangen aus der Initiative für einen sicheren Überweg auf der Ortsdurchfahrt hat sich der Verein zu einer treibenden Kraft innerhalb der Dorfgemeinschaft entwickelt.

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Wie aus der Anfangszeit des Fördervereins vor zehn Jahren: Bäckermeister Volker Sprengel serviert die sogenannten Ampelschnitten für die Gründungsmitglieder Kirsten Staude (von links), Corinna Volker, Janice Kabbert und Michaela Rönicke.

Quelle: Frank Hermann

Langreder. "Damals waren der starke Autoverkehr und die vielen querenden Kinder auf der Kapellenstraße unser Problem", berichtete die Vorsitzende Janice Kabbert in einer Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen der Fördervereins. Weil die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines sicheren Überweges jedoch nicht erfüllt waren, griffen die Menschen in Langreder zur Eigeninitiative und gründeten im März 2006 den Förderverein, um eine Fußgängerampel zu installieren.

"Wir wollten das Unmögliche möglich machen und starteten eine Spendenaktion, um das Geld für die rund 25 000 Euro teure Dunkelampel zusammen zu bekommen“, erläuterte Janice Kabbert, die vor zehn Jahren zu den acht Gründungsmitgliedern gehörte.

Zuwendungen der Landesverkehrswacht, Erlöse aus einem Benefizspiel des FC Germania gegen Hannover 96 und aus der Verkaufaktion der Bäckerei Sprengel mit sogenannten Ampelschnitten, weitere Spendenaktionen sowie ein Zuschuss der Stadt Barsinghausen stellten die Finanzierung innerhalb weniger Monate sicher.

"Wir haben die Ampel im Februar 2007 eingeweiht und damit unser Ziel erreicht, einen sicheren Überweg zu schaffen. Aber auch danach wollten wir als Förderverein für unser Langreder weitermachen“, betonte Kabbert in der Feierstunde.

So habe der 44 Mitglieder starke Verein mittlerweile viele regelmäßige Angebote organisiert – vom Dorfkino über Advents- und Flohmärkte bis zu Spieleabenden. Vereinsmitglieder stellten zudem Spielgeräte auf dem Dorfplatz sowie Bänke in der Feldmark auf.

Bettina Schneider als Sprecherin der örtlichen Vereine sowie der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartig würdigten den Stellenwert des Fördervereins für die Dorfgemeinschaft sowie für das Gemeinwohl in Langreder. "Dieses Engagement verdient Anerkennung", sagte Hartig.

Für den 22. Mai plant der Förderverein einen Jazzfrühschoppen mit der St. Peter’s Brass-Band aus Barsinghausen.

Von Frank Hermann

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