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Ermittlungen gegen Ex-Kooperationspartner

Barsinghausen Ermittlungen gegen Ex-Kooperationspartner

Der Handballverein Barsinghausen (HVB) ist offenbar von einem langjährigen Kooperationspartner hintergangen worden. Es geht um eine erhebliche Geldsumme, die der frühere Partner dem HVB schuldet. Der Verein hat Anzeige erstattet, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Leistungssport im Handballverein Barsinghausen: Der HVB-Vorstand hat mit einem langjährigen Kooperationspartner des Vereins schlechte Erfahrungen gemacht.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Der Handballverein, dessen erste Herren-Mannschaft in der Oberliga spielt, hat mit dem ehemaligen Partner vor allem in den Bereichen Marketing, Sponsorenbetreuung und Abrechnung zusammengearbeitet. Dem Vernehmen nach waren vor einigen Wochen Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Daraufhin hat der HVB-Rechtsanwalt, offenbar nach einer gründlichen Prüfung, Anzeige gegen den Mann erstattet.
Unter Hinweis auf das laufende Verfahren will der HVB-Vorstand keine Details preisgeben. Der Ex-Partner habe "finanzielle Verpflichtungen" gegenüber dem Verein, bestätigen die beiden HVB-Vorstände Gerd Köhler und Marc Brandes lediglich. Diese Ansprüche seien schuldrechtlich anerkannt. Die Staatsanwaltschaft Hannover bestätigt, dass eine Strafanzeige vorliegt. Nach den Worten ihres Sprechers, Oberstaatsanwalt Thomas Klinge, könnte es sich bei dem Vorgang wohl um Unterschlagung oder Untreue handeln. "Die Ermittlungen dazu werden längere Zeit dauern", sagt Klinge.
Der HVB-Vorstand betont, dass das Tagesgeschäft nicht betroffen und die Existenz des Vereins infolge der Affäre in keiner Weise gefährdet oder eingeschränkt sei. "Ich bin menschlich sehr enttäuscht und betroffen", sagt Köhler. Für ihn und seine Mitstreiter im Vorstand bedeutet die neue Situation extrem viel Mehrarbeit, um neue Strukturen aufzubauen und die Kontakte zu den 80 bis 100 Unterstützern des Handballvereins zu pflegen. Der Verein sucht deshalb nach zusätzlichem, vertrauenswürdigen Personal, wie Köhler und Brandes berichten. "Wir freuen uns aber, dass alle Sponsoren weiterhin bereit sind, mit uns zusammenzuarbeiten", sagen die Vorstände. "Das ist ein tolles Signal."

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