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Im Schlendertempo durch die Innenstadt

Barsinghausen Im Schlendertempo durch die Innenstadt

Ein ungewöhnliches Karussellgefühl im Krankenwagen, schottische Highlander vom Deister und herbstliche Verkaufsstände machen den Herbstmarkt in Barsinghausen zum Erfolg. Mehrere Tausend Besucher schlendern durch die Fußgängerzone.

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Der Herbstmarkt in Barsinghausen fasziniert alte und junge Besucher.

Quelle: Björn Franz

Barsinghausen. Der kleine Ares hatte seinen Lieblingsplatz schnell gefunden. Stolz saß der Vierjährige auf der elektrischen Trage im Bereitschaftswagen des DRK-Ortsvereins Barsinghausen und ließ sich von Rettungssanitäter Christian Merker immer wieder bis unter das Wagendach nach oben fahren. Ein bisschen war es wie Karussellfahren, das sah man Ares' glänzenden Augen an.

"Der Herbstmarkt ist auf jeden Fall eine tolle Sache", erklärte sein Vater Kirsten Zöller derweil vor dem Wagen. Während seine Frau am Stand der Villa Kunterbunt die Gesichter von Kindern schminkte, wie sie es zuvor auch schon bei Ares gemacht hatte, schaute er sich mit den Kindern ein wenig an den Nachbarständen um. "Ich hätte zwar gedacht, dass bei diesem tollen Wetter noch mehr los wäre", verriet er. "Aber man kann es ja auch nicht mit dem Stadtfest vergleichen."

Tatsächlich herrschte nicht so ein Gedränge wie bei der großen Stadtsause am letzten Augustwochenende. Aber das störte niemanden. Denn statt sich von einer breiten Menschenmasse durch die Marktstraße schieben zu lassen, genossen es die Besucher beim diesjährigen Herbstmarkt am Sonntag einfach einmal gemütlich durch die neue Fußgängerzone zu schlendern.

Denn zu sehen gab es dort eine ganze Menge. Angefangen von zahlreichen Verkaufsständen mit herbstlichem Kunsthandwerk über diverse Buden mit Essbarem und Getränken bis hin zu den Angeboten von Vereinen und Verbänden. Dazu kamen Vorführungen wie die des Kinder- und Jugendzirkus Barsinghausen und der Deister-Highlander. Und weil auch die Geschäfte beim verkaufsoffenen Sonntag ihre Pforten geöffnet hatten, boten sich den durch die Innenstadt bummelnden Besuchern etliche Möglichkeiten zum Verweilen.

Begonnen hatte der Herbstmarkt um 13 Uhr mit dem Abbau des Maibaums am Thie. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Barsinghausen bauten mit sicheren Handgriffen zunächst die Wappen der 18 Barsinghäuser Ortsteile ab und legten den Baum dann in die Waagerechte. Der mächtige Fichtenstamm wird nun erstmals in sein Winterquartier im Rittergut Stemmen gebracht, ehe er im kommenden Frühjahr wieder auf dem Thie aufgestellt wird - bis der nächste Herbstmarkt kommt.

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Von Björn Franz und Frank Hermann

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