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Der Lehrstellenatlas Barsinghausen ist da

Barsinghausen Der Lehrstellenatlas Barsinghausen ist da

Der neue Lehrstellenatlas 2016 ist da. Darin stellen sich über 60 Ausbildungsbetriebe aus Barsinghausen und Umgebung vor. Jugendliche erhalten eine Übersicht, welche Berufe für sie interessant sein könnten, und sie erfahren Adressen sowie Ansprechpartner.

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Stellen während des Ausbilderfrühstücks den neuen Lehrstellenatlas Barsinghausen vor (von links): Max Matthiesen, Frank Willmann, Jennifer Gäfke, Reinhard Meyer, Yvonne Salewski und Georg Robra.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der CDU-Landtagsabgeordnete und Ratsherr Max Matthiesen, einer der Initiatoren, sowie Yvonne Salewski vom Ausbildungsverbund Pro Regio haben die überarbeitete zweite Auflage gestern während des fünften Barsinghäuser Ausbilderfrühstücks vorgestellt. Örtliche Sponsoren wie die Stadtsparkasse Barsinghausen haben das Projekt gefördert.
„Wir müssen mehr Jugendliche für eine Ausbildung gewinnen, und die Jugendlichen müssen wissen, welche Berufe zu ihnen passen“, sagte Salewski. Fachkräfte werden rar. Das steht nicht nur in den Prognosen, das spüren auch die Betriebe vor Ort.
„Einer Superfirma wie Federal Mogul gelingt es nicht, alle 36 Plätze ihrer hervorragenden Ausbildungswerkstatt zu besetzen. Das zeigt, es stimmt etwas nicht“, betonte Matthiesen. Da müsse gegengesteuert werden. Inzwischen sei ein Netzwerk entstanden, zu dem die Ausbildungsmesse und der Lehrstellenatlas gehören sowie die Kooperation der IHK mit den Schulen.
Laut Frank Willmann von der IHK Hannover werden bis 2030 deutschlandweit 2.9 Millionen Fachkräfte fehlen, weil weniger Menschen nachrücken als in Rente gehen. Das gelte allerdings nicht für Akademiker. Dort werde es ein plus von 1,7 Millionen geben. Den Schülern müsse vermittelt werden, dass die duale Berufsausbildung lohnenswert sei. Nach drei Jahren Ausbildung und drei Jahren Berufserfahrung sei ein fachbezogenes Studium möglich.
Die IHK setze verstärkt auf Ausbildungsbotschafter. Das sind Auszubildende, die dafür geschult sind, Schülern ihre Berufsbilder näher zu bringen. Die Erfahrung zeige, dass ihnen mehr zugehört wird als Erwachsenen. „Sie sind näher dran an den Jugendlichen“, ergänzte Willmann.
Die siebte Barsinghäuser Ausbildungsmesse findet am Dienstag, 5. April, im Zechensaal statt. 40 Stände seien schon gebucht, teilt Jennifer Gäfke mit. Jugendliche haben von 9.30 bis 12.30 Uhr Gelegenheit, sich über Berufs- und Lehrangebote der Aussteller zu informieren.

Von Jörg Rocktäschel

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