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Der Maibaum steht wieder auf dem Thie

Barsinghausen Der Maibaum steht wieder auf dem Thie

Mit schwerem Gerät rückten am Sonnabend die Helfer an, um den Maibaum auf dem Thie aufzustellen. Zeitgleich stellte dort der Stadtjugendring den zum „Spielmobil“ ausgebauten Bauwagen vor. Mit einer verlockenden Waffelbackaktion und neuem Flyer wurde für das Sommerferienangebot des Spielmobils geworben.

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Helfer der Feuerwehr Barsinghausen verankern den Maibaum mit Keilen. Moderator Klaus Danner von Unser Barsinghausen kommentiert das Ganze.

Quelle: Maike del Rio

Barsinghausen. Ein imposanter Kranwagen hebt den 16 Meter langen Fichtenstamm vom Tieflader. „Neun starke Männer waren heute Morgen nötig, um ihn aus der Scheune zu holen und auf den Tieflader zu hieven“, berichtet Hendrik Mordfeld, Vorsitzender von Unser Barsinghausen. Der Stamm schwebt senkrecht in Richtung „Landeplatz“. „Es ist der hintere Gullideckel“, weiß Mordfeld. Der Deckel wird geöffnet und der Stamm mit Keilen darin fest verankert. Nun kommt auch noch der große Leiterwagen der Barsinghäuser Feuerwehr zum Einsatz. Es gilt, die Stangen mit den 18 Wappen der Ortsteile anzuschrauben.

„Jetzt befestigen Helfer die langen bunten Bänder am Kranz“ informiert Moderator Klaus Danner die Zuschauer, damit niemand etwas verpasst. Der Kranz schwebt schließlich, wiederum vom Kranwagen angehoben, dem Maibaum hinterher. Spannend wird es, als der Kranz an der Spitze angebracht werden soll. Es weht eine stärkere Briese und er schwankt hin und her. Doch auch diese Aufgabe meistert die Feuerwehr, sodass der Maibaum nun den Thie wieder bis in den Herbst hinein schmücken wird.

„Das wird das letzte Mal sein, für das nächste Jahr muss ein neuer her“, sagt Karin Dörner, stellvertretende Vorsitzende. Niemand weiß, wie alt der Fichtenstamm genau ist, doch dass er sehr alt ist, darüber sind sich alle einig: „Wir haben ihn von einem Zimmermann prüfen lassen“.

Die Tradition des Maibaum-Aufstellens sei sehr schön, aber auch sehr aufwendig, meint sie. Man habe aber nun ein Jahr Zeit um Gespräche zu führen und eine tragbare Lösung für die Zukunft zu finden. Da der Baum traditionell am Tag der Ortsteile im Herbst abgebaut werde, könnte man daran anknüpfen und auch das Aufstellen stärker in die Hände aller Ortsteile legen. Denkbar sei beispielsweise die Gründung einer Gruppe, die sich die Pflege der Maibaumtradition auf die Fahne schreibt.

Zeitgleich wurden im zum Spielmobil ausgebauten Bauwagen „Schleimis“ hergestellt. „Dazu werden Vollwaschmittel, Acrylfarbe, Rasierschaum und Bastelleim gemischt“, erläutert Christoph Pülm vom Stadtjugendring. Die Kinder und Jugendlichen matschen mit Begeisterung. Das Geheimnis aber liegt im richtigen Mischungsverhältnis. „Du hast zu wenig Flüssigwaschmittel genommen, jetzt klebt das Zeug an deinen Händen“, belehrt Pülm Leon Hennies. Dieser blickt mit einer Mischung aus Faszination und Angst auf seine knallblauen Hände. Doch zum Glück geht alles wieder ab.

Pülm ist Ansprechpartner für das Spielmobil und beschreibt Konzept und aktuellen Stand: „Wir möchten mit diesem rollenden Spielmobil Kinder und Jugendliche in Ortschaften erreichen, die sonst kaum von Angeboten profitieren können. Die Finanzierung der Ausstattung und für das Pilotprojekt in den Sommerferien ist nun dank des Förderprogramms Generationhochdrei des Landjugendrings gesichert“, freut er sich.

Dirk Robacik, ebenfalls Mitglied des Stadtjugendrings und von KinderschMUNZELn, fügt hinzu: Ich fahre den Trecker, der das Mobil zu den verschiedenen Standorten zieht. Den Trecker bekommen wir von Arnd von Hugo geliehen. Ohne die vielen engagierten ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer wäre dieses Projekt nicht möglich.“

Stationen des Spielmobils in den Sommerferien:

22. Juni bis 4. Juli: Göxe, Bolzplatz

5. Juli bis 19. Juli: Eckerde, Sportanlage

20. Juli bis 2. August: Bantorf, Alte Grundschule

Öffnungszeiten sind jeweils Montag bis Freitag, 15 bis 20 Uhr

Von Maike del Rio

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