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Nabu schafft Raum für mehr Artenvielfalt

Barsinghausen Nabu schafft Raum für mehr Artenvielfalt

Auf einer naturbelassenen Grünfläche am Deisterrand zwischen Naturfreundehaus und Landesstraße 391 legt der Naturschutzbund (Nabu) eine Streuobstwiese an. Helfer der Nabu-Ortsgruppe haben am Sonnabend zehn hochstämmige Apfelbäume alter Sorten sowie zwei Süntelbuchen auf dem Gelände gepflanzt.

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Pflanzeinsatz auf der Streuobstwiese mit der Helfern Wilhelm Böhm (von links), Karl Nährmann, Bettina Waßmann, Elke Steinhoff, Augustinus van den Nieuwenhof und Olaf von Drachenfels.

Quelle: Hermann

Barsinghausen. In Absprache mit der Kirchengemeinde Hohenbostel als Grundeigentümerin des rund 3000 Quadratmeter großen Areals begann der Nabu bereits im Frühjahr 2014 mit seinem Vorhaben, ein neues Biotop zu schaffen. "Damals haben wir in einem ersten Schritt etwa 20 junge Apfel-, Pflaumen- und Birnenbäume sowie drei Ebereschen in die Erde gepflanzt. Nun setzen wir das Projekt fort und erweitern die Streuobstwiese", erläutert die Barsinghäuser Nabu-Vorsitzende Elke Steinhoff.

Ziel sei es, der Natur wieder mehr Platz und Raum für eine möglichst große Artenvielfalt zu geben. "Auf dieser Fläche kommen weder Dünge- noch Spritzmittel zum Einsatz. Diese Wiese wird lediglich zweimal im Jahr gemäht, ansonsten bleibt sie unberührt", betont Steinhoff.

So könne ein Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten entstehen – zum Beispiel für Vögel, Siebenschläfer, Grashüpfer, Schmetterlinge sowie für Wiesenblumen und Kräuter. Künftig wolle der Nabu mit weiteren Pflanzaktionen die Streuobstwiese in dem Biotop ergänzen.

Darüber hinaus suche der Naturschutzbund stets nach geeigneten Flächen, um Bäume und Büsche in der freien Natur anpflanzen zu können.

Von Frank Hermann

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