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Schulneubau wird frühestens 2020 beginnen

Barsinghausen Schulneubau wird frühestens 2020 beginnen

Der Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule wird frühestens in gut vier Jahren beginnen können. Darüber herrscht inzwischen offenbar Einigkeit zwischen der rot-grünen Ratsmehrheit und der CDU/FDP/UWG-Gruppe. Dissens gibt es dagegen weiterhin über die Standortfrage: Rot-Grün will einen Neubau am jetzigen Standort beschließen, während die Opposition die Entscheidung darüber aufschieben möchte.

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Die Wilhelm-Stedler-Schule wird in einigen Jahren neu gebaut. Umstritten ist in der Politik noch der Zeitpunkt der Standortentscheidung.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. In einer Sondersitzung will der Rat am Dienstag, 12. Januar, die Grundsatzentscheidung treffen, wo neu gebaut wird und wann die Planungen dafür starten sollen. Die SPD ist vom Ziel eines möglichst schnellen Baubeginns abgerückt. Fraktionsvorsitzender Peter Messing spricht von einem "deutlichen zeitlichen Vorlauf", der notwendig sei. In der Standortfrage ist sich die rot-grüne Gruppe dagegen absolut sicher: Das Grundstück der auslaufenden Bert-Brecht-Förderschule (BBS) sei für den Neubau nicht geeignet. "Wir wollen am jetzigen Standort festhalten", bekräftigt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Dobelmann und verweist auf die dortige direkte Anbindung an die Sporthalle.

Den von der Verwaltung berechneten Kostenvorteil für die Neubauvariante auf dem BBS-Grundstück lässt die SPD nicht gelten. Es handele sich lediglich um buchhalterische Kosten, "und Abschreibungstechnik kann nicht das entscheidende Argument sein", sagt Dobelmann.

Die CDU/FDP/UWG-Gruppe hat unterdessen einen Antrag für die Ratssitzung angekündigt, der die Standortentscheidung für das Jahr 2018, die Ausschreibung 2019 und den Baubeginn für das Jahr 2020 vorsieht. Die rot-grüne Forderung, jetzt schon in die Planung einzusteigen, sei unsinnig und koste wahrscheinlich nur unnötig Geld, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Zieseniß. Derzeit gebe es noch keine präzisen Angaben zur Entwicklung der Schülerzahlen für die Zeit nach 2020. Auch notwendige Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Inklusion für den Schulneubau seien noch nicht abschätzbar.

Abgerückt ist die CDU von ihrer bisherigen Festlegung auf das Bert-Brecht-Grundstück. "Beide Standorte haben Vor- und Nachteile", sagt CDU-Parteichef Gerald Schroth. Das Förderschulgrundstück sei zwar weiterhin "der Wunschstandort" der CDU. Die Entscheidung darüber solle aber erst dann getroffen werden, "wenn klar ist, wann die Förderschule ausläuft". Nach Schroths Worten wäre es zudem sinnvoll, die Standortentscheidung den im Herbst zu wählenden neuen Rat treffen zu lassen. "Der muss das Vorhaben dann auch umsetzen." Wichtig sei, dass eine für die Schule vernünftige Lösung gefunden werde. "Auch Lehrer und Eltern haben deutlich gemacht, dass sie keine überstürzte Planung wollen."

Von Andreas Kannegießer

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