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Sportring plant zentrale Internetplattform

Barsinghausen Sportring plant zentrale Internetplattform

Der neue Vorstand des Barsinghäuser Sportrings will die Leistungen der Sportvereine viel stärker als bisher ins öffentliche Bewusstsein rücken. Der Sportring plant unter anderem eine zentrale Internetpräsenz, die allen Vereinen als Plattform dienen kann.

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Der neue Sportring-Vorstand will eine zentrale Internetplattform für alle Barsinghäuser Sportvereine einrichten (von links): Klaus-Jürgen Dallmann, Uwe Ingenhaag, Hans Heinrich Rode, Vorsitzender Horst Fabisch, Georg Olfermann und Christoph Lobisch.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. "Den Barsinghäuser Sportvereinen mit ihren mehr als 10.000 Mitgliedern und mehr als 2000 ehrenamtlichen Vorständen, Trainern und Helfern muss mehr Beachtung geschenkt werden", fordert Sportring-Vorsitzender Horst Fabisch. Um die Leistungen und Angebote der Vereine offensiv darzustellen, soll die neue Internetseite eingerichtet werden. "Wir fangen sofort mit den Vorbereitungen an", sagt Fabisch. Bereits in etwa vier Wochen könne eine erste Testversion online gestellt werden, hofft der Vorsitzende.

Mit der neuen Seite will der Sportring-Vorstand erreichen, dass sich auch in Politik und Verwaltung das Augenmerk wieder stärker auf den organisierten Sport im Stadtgebiet richtet. "Es kann nicht sein, dass nur über die Förderung von Rand- und Kleingruppen gesprochen wird, während die Leistungen der Sportvereine kaum zur Kenntnis genommen werden", sagt Fabisch.

Bei der ersten Sitzung nach der Neuwahl hat der Sportringvorstand am Dienstagabend außerdem beschlossen, dass die Mitglieder demnächst in einer Klausursitzung über künftige Aufgaben und Strukturen des Sportrings beraten sollen. Das Ergebnis sei offen, betont Fabisch. "Wir wollen alle Vereine mitnehmen." Die Klausurtagung will der Sportring von externen Experten des Landessportbundes moderieren lassen. Der neue Vorstand wünscht sich, dass die Veranstaltung bereits im November ausgerichtet wird. "Letztlich hängt das aber von den Moderatoren ab", sagt Fabisch. Die Ergebnisse der Klausursitzung sollen dann auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beraten und möglichst beschlossen werden. Laut Vorstandsbeschluss soll bis zur Wahl eines Vertreters der Einspartenvereine Henning Theilmann als beratendes Mitglied für die Vorstandsarbeit gewonnen werden.

Neue Formen will der Sportring-Vorstand auch bei der traditionellen Sportlerehrung für Erwachsene suchen. Die bisherige Sportgala wird sich nach den jüngsten Differenzen der Sportringspitze mit NFV-Präsident Karl Rothmund vermutlich nicht mehr realisieren lassen: Rothmund hatte Sponsorengelder in erheblicher Höhe für die Gala besorgt, diese Zusammenarbeit aber aufgekündigt. Aus Fabischs Sicht muss das kein Nachteil sein. "Der Sport braucht keine Bühne für Funktionäre und geladene Gäste", sagt er. Es gehe darum, nun mit den Mitgliedsvereinen eine Veranstaltungsform zu finden, "die den Vorstellungen der Basis entspricht und von einer breiten Akzeptanz der Sportler und Ehrenamtlichen getragen wird". Fabisch hält viele Varianten für denkbar. Eine Möglichkeit sei eine Art Brunch oder Frühschoppen mit sportlichen Darbietungen, in dessen Rahmen auch die Ehrungen vorgenommen werden, erläutert er.

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