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Kein Pächter für das Sportheim im Sicht

Groß Munzel Kein Pächter für das Sportheim im Sicht

Für die Sportgaststätte des TSV Groß Munzel gibt es immer noch keinen neuen Pächter. Nachdem sich der langjährige Betreiber im Sommer 2014 zurückgezogen hatte, versuchten sich zuletzt zwei Gastronomen erfolglos. Der neue Plan: Ein Mitglied soll das Clubheim bei Heimspielen bewirtschaften.

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Der TSV Groß Munzel sucht weiterhin einen neuen Pächter für sein Sportheim.

Quelle: Andreas Kannegießer

Groß Munzel. „Es ist uns trotz größter Bemühungen nicht gelungen, jemanden zu finden, der die Gaststätte betreiben möchte“, berichtete Fritz Wildhage vom Vorstandsteam bei der Jahresversammlung. Auch eine Anzeige im Journal des Deutschen Hotels- und Gaststättenverbandes habe nicht gefruchtet. „Profis fassen so etwas nicht an“, fügte er hinzu.

Der langjährige Pächter hatte sich im Sommer 2014 nach einer Pachterhöhung verabschiedet. Sein Nachfolger hat es nicht geschafft, seine Gastronomie auf eine gesunde wirtschaftliche Basis zu stellen und Mitte März 2015 seinen fünf Jahre laufenden Vertrag gekündigt. Nach ihm sei die Gaststätte von zwei Italienern geführt worden. „Für die beiden hat es sich nicht rentiert“, sagte Wildhage.

Nun sei man dazu übergegangen, die Gaststätte für private Feiern zu vermieten, was auch schon achtmal gelungen sei. Zusätzlich sei der Vorstand auf der Suche nach jemanden, der bei den Heimspielen Würstchen und Getränke verkaufe. „Vielleicht hat ja jemand aus unseren Reihen Lust dazu. Er müsste nur ein Kleingewerbe anmelden“, machte Wildhage seine Idee den Mitgliedern schmackhaft. Positiv sei immerhin, dass die zum Clubheim gehörende Wohnung an die Stadt vermietet werden konnte.

Ein durchweg positives Fazit konnte der Club im sportlichen Bereich ziehen. Die Fußballsparte hat 209 Mitglieder, die Turner sind mit 299 Mitgliedern die stärkste Sparte. Zufrieden ist der Verein laut Pressewart Martin Lahmsen auch mit der Reitabteilung. „Hier gibt es einen Mitgliederzuwachs. So viele Voltigierkinder wie jetzt, hatten wir noch nie“, sagte er. Schwund gäbe es allerdings bei der Tennis- und bei der Volleyballsparte zu verzeichnen. Insgesamt hat der Verein 617 Mitglieder, neun mehr als im vergangenen Jahr - und darunter zwei ganz besondere: Margarete Winter und Margrit Sievers wurden für ihre 70-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.

Der Verein ist trotz gestiegener Kosten – die Pflege der Rasenplätze in Eigenregie und die Hallennutzungsgebühren machten sich bemerkbar – schuldenfrei. Die Mitglieder beschlossen eine Beitragsanpassung, um den Verein auch weiterhin auf finanziell gesicherter Basis führen zu können. Zum 1. April wird in der Turn- und der Volleyballsparte der Mitgliedbeitrag für Erwachsene um einen Euro und für Kinder und Jugendliche um 50 Cent pro Monat erhöht. Zeitgleich erhöht der Gesamtverein  seine Beiträge um einen Euro pro Monat für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Rentner sowie um zwei Euro beim Familienbeitrag.

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Der TSV Groß Munzel sucht weiterhin einen neuen Pächter für sein Sportheim.

Quelle: Andreas Kannegießer

Von Heidi Rabenhorst

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