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Neue Ideen für verkaufsoffene Sonntage

Barsinghausen Neue Ideen für verkaufsoffene Sonntage

In der Barsinghäuser Fußgängerzone wird es künftig keinen Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende mehr geben. Der Verein Unser Barsinghausen will stattdessen das Weihnachtsdorf am Thie und dessen Organisatoren stärken. Außerdem soll 2016 der Herbstmarkt ganz neu gestaltet werden.

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Der Vorstand des Vereins Unser Barsinghausen präsentiert das neue Logo des Vereins, das Dynamik symbolisieren soll.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. "Wir sind sicher, dass mit dem Weihnachtsdorf ein attraktives Angebot vorhanden ist", sagte Unser Barsinghausen-Vorsitzender Hendrik Mordfeld am Montagabend während einer Mitgliederversammlung des Vereins. Mit den Weihnachtsdorf-Organisatoren seien Gespräche aufgenommen worden, erläuterte Mordfeld. Das Ziel: Die auf dem Weihnachtsmarkt bisher engagierten Vereine sollen künftig im Weihnachtsdorf Stände betreiben können.

Das mit dem Verzicht auf den Adventsmarkt eingesparte Geld will Unser Barsinghausen in zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung investieren. "Ein paar Leuchten verträgt die Stadt noch", sagte Mordfeld.

Bei der Gestaltung der verkaufsoffenen Sonntage in Barsinghausen will der Verein künftig "neue Impulse setzen", wie der Vorsitzende ankündigte. Die bisherigen Sonntagsveranstaltungen wie der Ostermarkt oder der Herbstmarkt sind nach Einschätzung des Vorstandes denen in vielen Nachbarkommunen zu ähnlich. Die Idee ist es, dass ein verkaufsoffener Sonntag den Vereinen im Stadtgebiet und ein weiterer den Ortsteilen und Gewerbegebieten gewidmet wird. Die Vereine oder auch die Institutionen aus den Ortsteilen könnten sich darstellen und auch Speisen und Getränke anbieten. "Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für Barsinghausen. Wir werden unverwechselbarer", sagte Mordfeld. Zudem würde das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt gestärkt und die Vernetzung untereinander gefördert.

Das Konzept wurde von den Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen. Weil der organisatorische Aufwand groß und die Zeit bis zum nächsten Ostermarkt knapp bemessen ist, soll nun zunächst der Herbstmarkt 2016 erstmals nach dem neuen Konzept organisiert werden. 

Ohne Gegenstimme angenommen wurde in der Versammlung auch die neue Beitragsstruktur des Vereins Unser Barsinghausen, die von einer Projektgruppe ausgearbeitet worden ist. Die neuen Beiträge sollen zu jährlichen Mehreinnahmen von rund 4000 Euro führen. Gegenüber dem bisherigen Modell werden kleine Ladengeschäfte entlastet, größere Unternehmen müssen mehr bezahlen. Der Grundbeitrag steigt von bisher 35 Euro auf 96 Euro im Jahr. Stärker als bisher abgestuft werden dagegen die zusätzlich fälligen Werbebeiträge: Einzelhändler mit ein bis drei Mitarbeitern zahlen künftig 180 Euro Werbebeitrag, für drei bis sechs Mitarbeiter werden 360 Euro fällig, für sieben bis zehn Angestellte 540 Euro, und bei mehr als zehn Mitarbeitern sind 680 Euro zu entrichten. Für alle Händler außerhalb der Fußgängerzone gilt jeweils die Hälfte dieser Sätze. Gewerbetreibende ohne Ladengeschäft müssen 180 Euro Werbebeitrag zahlen.

Der Verein Unser Barsinghausen war im März aus dem Verein Das Centrum hervorgegangen und verfolgt seitdem einen Ansatz über die City hinaus: Unser Barsinghausen versteht sich als Stadtmarketingverein für die gesamte Stadt, der unter anderem die Stadtentwicklung fördern und Barsinghausen allgemein zu einer "lebens- und liebenswerten Stadt" machen möchte. Dabei will der Verein nicht nur Händler und Gewerbetreibende, sondern auch andere gesellschaftliche Kräfte einbinden, etwa Vertreter aus den Bereichen Kunst, Kultur und Tourismus.

Von Andreas Kannegießer

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