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Der Weihnachtsmann heißt Dieter

Barsinghausen Der Weihnachtsmann heißt Dieter

Der Weihnachtsmann heißt Dieter, jedenfalls in Barsinghausen. Und weil er so echt aussieht, wird er, wo immer er auftaucht, sofort von Kindern umringt. Wie es sich gehört, stecken in dem Jutesack, ohne den er sich nicht in die Fußgängerzone wagt, immer ausreichend Süßigkeiten.

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Wo er auftaucht, wird fotografiert: Weihnachtsmann Dieter Kiepert.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Nachschub wird in den Buden im Weihnachtsdorf gebunkert. Alles sind Spenden, und Dieter Kiepert (67) spielt die Rolle ohne Gage. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie schön das ist, die Freude der Kinder zu erleben, wenn sie eine Kleinigkeit bekommen“, sagt er. Dieter duzt jeden. Das hat er mit dem Weihnachtsmann gemeinsam. Und er kennt auch fast jeden. Nicht nur weil er früher in Barsinghausen eine Gaststätte hatte. Er spielt den Weihnachtsmann schon seit über 20 Jahren in der Stadt.
Inzwischen fotografieren ihn junge Eltern, die er damals beschenkt hat, mit ihren kleinen Kindern. „Kommst Du Heiligabend zu uns“, fragt ein Steppke. Er ist überzeugt, dass Dieter wirklich der Weihnachtsmann ist, denn er hat die Zupfprobe bestanden. Der Bart hielt. „Ich muss ihn aber färben“, verrät Dieter später. Er will mindestens so lange weiter machen, bis der Bart wirklich weiß ist.
Die Rolle hat er vor 30 Jahren in Süddeutschland zum ersten Mal gespielt – für eine japanische Spielzeugfirma in einem Kaufhaus. Später für den Rolf Kauka Verlag, der Fix und Foxi herausgab. „Inzwischen bin ich bekannt wie ein bunter Hund“, meint Dieter. Zum Dienst fährt er nicht mit Rentieren, sondern mit einem gelben Mofa-Motorroller. Es sei den es regnet. Dann fährt ihn seine Tochter. „Meine Schminke ist nicht wasserfest“, erläutert er.
„Die Barsinghäuser sind spitze“, fügt er hinzu. Denn ohne ihre Spenden, könnte er nicht der Weihnachtsmann sein.

Von Jörg Rocktäschel

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