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Wertstoffplatz wird zur wilden Müllkippe

Barsinghausen Wertstoffplatz wird zur wilden Müllkippe

Riesenärger um den Wertstoffsammelplatz an der Berliner Straße: Anlieger aus den Wohnhäusern direkt vis-á-vis kritisieren eine ständige Vermüllung und Lärmbelästigung. Mittlerweile locke der Unrat immer mehr Ratten an. Als Konsequenz fordern die Anwohner eine Schließung des Sammelplatzes.

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Frisch aufgeräumt: Aber Anlieger der Berliner Straße kritisieren die häufige Vermüllung des Wertstoff-Sammelplatzes und fordern dessen Schließung.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Unsere Geduld ist am Ende. Viele Bürger missbrauchen die Anlage mit den Wertstoffcontainern als wilde Müllkippe. Da liegen dann Berge von Hausmüll und zum Teil ganze Wohnungseinrichtungen herum", schilderte Hans Räsch als Sprecher von 58 Wohnparteien aus der Berliner Straße am Mittwochabend im Bauausschuss.

Wegen der illegalen Entsorgung von Speiseresten übe der Platz eine große Anziehungskraft auf Ratten und weiteres Ungeziefer aus. Laut Räsch laufen die Nager über die Terrassen im Erdgeschoss der Nachbarschaft und sogar schon durch eine Wohnung.

"Das ist eine unerträgliche Situation, unser ganzer Wohnbereich verkommt. Dabei zahlen wir hohe Mietpreise für unsere Wohnungen", erläuterte Räsch in der Sitzung.

Weiteres Problem: Die Nacht- und Feiertagsruhe werde auf dem Sammelplatz nicht eingehalten. "Etliche Leute halten sich nicht an die vorgeschriebenen Ruhezeiten und werfen ihren Glasabfall zum Beispiel auch nachts an Pfingsten mit Getöse in die Container. Wenn wir die Leute ansprechen, dann werden wir beschimpft", berichtete der Anwohner, der ebenso wie seine Nachbarn fordert: "Der Wertstoffsammelplatz muss verschwinden."

Für Baudirektor Tobias Fischer ist die beschriebene Situation nicht neu. „Aus Sicht der Stadtverwaltung lautet das Fazit, diesen Container-Standort aufzugeben. Darüber werden wir die Aha-Abfallwirtschaft informieren“, kündigte Fischer an.

In der Vergangenheit gab es im Barsinghäuser Stadtgebiet bereits mehrfach Klagen wegen vermüllter Wertstoff-Sammelplätze. Daraufhin gab die Abfallentsorgungsgesellschaft aha zum Beispiel im Sommer 2014 die beiden Standorte an der Rehre in Egestorf sowie am Thie in Bantorf kurzfristig und ersatzlos auf.

Von Frank Hermann

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