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Pflegegipfel für attraktivere Ausbildung

Barsinghausen Pflegegipfel für attraktivere Ausbildung

Ambulante und stationäre Pflegeanbieter aus dem Calenberger Land begrüßen eine geplante Reform der Pflegeausbildung. Von einer Neuordnung erhoffen sich die Experten mehr Attraktivität für die Pflegeberufe – darauf haben Teilnehmer des dritten Pflegegipfels auf Einladung von Sozialpolitiker Max Matthiesen (CDU) hingewiesen.

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Initiator Max Matthiasen (lings) und die Teilnehmer des dritten Pflegegipfels begrüßen die geplante Reform der Pflegeausbildung.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Um die vielfältigen Anforderungen in der Alten- und Krankenpflege besser abdecken zu können, will das neue Gesetz starre Trennungen aufheben und stattdessen eine Generalisierung in der dreijährigen Berufsausbildung einführen.

"In der praktischen Ausbildung werden dann künftig Fähigkeiten sowohl der Alten- als auch der Kranken- und der Kinderkrankenpflege vermittelt. Später besteht die Möglichkeit, sich auf bestimmte Fachbereiche zu spezialisieren. Davon versprechen wir uns eine vielseitigere und attraktivere Ausbildung in der Pflege", erläuterte Max Matthiesen zum Abschluss des dritten Pflegegipfels am Mittwochabend.

Eine hochwertig-attraktive Ausbildung trage dazu bei, den Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu stoppen. Von dieser Qualifizierung und einem höheren Ausbildungsniveau profitiere insbesondere die Altenpflege mit deren Beschäftigten.

Umgekehrt: "Wenn die geplante Zusammenlegung in der Ausbildung nicht kommt, dann wird die Altenpflege zum Verlierer", warnte Gastreferent Jörg Reuter-Radatz von der Diakonie Niedersachsen.

Zudem sprach sich die Expertenrunde mit Vertretern ambulanter Dienste und stationärer Einrichtungen aus Barsinghausen, Gehrden und Seelze für eine solidarische Lastenverteilung bei den Ausbildungskosten aus.

"Bislang müssen Pflegeeinrichtungen die Zusatzkosten für ihre Ausbildungsangebote selbst finanzieren, und werden daher für Kunden eventuell teurer. Von ausgebildeten Fachkräften profitieren aber alle Einrichtungen. Darum wäre eine Umlageregelung mithilfe eines Fonds gerechter", sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen.

Von Frank Hermann

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