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Bürgerpark soll zum Mitmachprojekt werden

Barsinghausen Bürgerpark soll zum Mitmachprojekt werden

Bewohner der Barsinghäuser Nordstadt sollen ein großes Mitspracherecht bei der Gestaltung des künftigen Stadtteilparks auf dem ehemaligen Bahlsen-Parkplatz erhalten. Neuen Schwung für das Projekt erhofft sich die Stadt von der Ergebnissen zweier Planungswerkstätten am Sonnabend auf dem Parkgelände.

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Glory (von links, 9), Evelin (9), Paul (11), Max-Philipp (10) und Laura (8) beteiligen sich an der Pflanzaktion.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Als Beitrag zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung hatte die Stadt zur Ideensammlung aufgerufen, um möglichst viele Wünsche und Anregungen in die Gestaltungskonzepte einfließen zu lassen. Dazu gehörten am Sonnabend insbesondere Vorschläge für den Interkulturellen Garten sowie für die Skate-Anlage.

"Uns geht es darum, die Anwohner zu mobilisieren, damit sie den künftigen Stadtteilpark zu ihrem eigenen Projekt machen. Schließlich soll der Park dauerhaft belebt sein. Zudem wollen wir den Stadtteiltreff an der Goethestraße mit dem Quartiersmanagement als Ansprechpartner für das Vorhaben eines lebendigen Bürgerparks etablieren", erläuterte Baudirektor Tobias Fischer.

Voraussichtlich entsteht der Interkulturelle Garten auf einer Fläche am Südrand des Parks. "Dort können sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zu gemeinsamen Aktionen im Freien treffen. Ähnlich wie die Gruppen aus dem Stadtteiltreff. Aber das kann nur aus der Eigeninitiative der Menschen heraus funktionieren, da muss sich eine eigene Dynamik entwickeln", betonte Grünen-Ratsherr Abdulselam Dogan in Übereinstimmung mit seinem CDU-Kollegen Gerald Schroth.

Viel Eigeninitiative zeigen bereits seit langer Zeit die Skater und BMX-Fahrer, die auf einer rund 1000 Quadratmeter großen Asphaltfläche eine neue Anlage mit Rampen und Sprüngen erhalten sollen. Vertreter einer Fachfirma besprachen mit einer Gruppe Jugendlicher am Sonnabend mögliche Varianten.

Torben Blum aus der Gruppe der Skater hat ein eigenes Planungskonzept für eine Skateanlage entworfen. "Offen ist nicht zuletzt die Frage, ob die Anlage aus Beton oder aus Holz gebaut wird. Holz ist zunächst kostengünstiger als Beton, braucht anschließend aber mehr Pflegeaufwand", sagte Blum.

Für den Bau einer Skate-Anlage stehen noch rund 40000 Euro zur Verfügung. Daneben plant die Stadt Barsinghausen für den gesamten Bürgerpark mit einem Budget von rund 240000 Euro. Zuschüsse erhält die Stadt aus dem Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt".

Erste Wegeverbindungen und Landschaftshügel hat die Stadt bereits vor einigen Monaten anlegen lassen. Mehr als 30 Jungen und Mädchen aus Barsinghausen haben am Sonnabend rund 120 heimische Bäume und Sträucher auf einem der Parkhügel gepflanzt.

Die Kinder nahmen an der Plant-for-the-Planet-Akademie in der benachbarten Keksfabrik Bahlsen teil. Das Unternehmen sponsert diese Umweltbildung für Kinder und organisierte die Pflanzaktion in Kooperation mit der Stadt.

"Ich weiß, dass unser Klima in Gefahr ist. Und wir brauchen Bäume, um atmen zu können. Darum finde ich diese Pflanzaktion richtig toll", sagte die zehnjährige Isabel. Und die achtjährige Laura findet es "einfach cool, etwas Gutes für die Natur machen zu können".

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Von Frank Hermann

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