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Deutsche und Zuwanderer feiern gemeinsam

Großgoltern Deutsche und Zuwanderer feiern gemeinsam

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) will sich in der Jugendarbeit in Barsinghausen stärker engagieren. „Vielleicht gelingt es wieder, hier eine Jugendgruppe wie in den neunziger Jahren ins Leben zu rufen“, sagt BUND-Mitglied Frank Roth von der Ökostation Deistervorland.

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Die Gäste des internationalen Frühlingsfestes greifen gemeinsam zu Spaten und Schaufel, um drei Apfelbäume zu pflanzen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Großgoltern. Tatkräftige Unterstützung dafür gibt es vom Projekt „Landschaftswandler*in“ der NABU-Jugend Niedersachsen und deren Koordinatorin Clara Waldermann.
Als erstes Projekt haben die Ökostation, der Verein Horizonte und die BUND-Jugend am Freitagnachmittag ein gemeinsames internationales Frühlingsfest im Seminarhaus am Müllerweg organisiert. Die Idee kam an: Zahlreiche Gäste hatten im Tagesverlauf ihren Spaß bei Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien, bei einem Kickerturnier, einem Trommelworkshop, indonesischer Musik und einem Rap-Konzert zum Abschluss. Unter den Besuchern waren auch etliche Flüchtlingsfamilien, die in Goltern oder Umgebung untergebracht sind.
Gleich zu Beginn packten alle gemeinsam bei einer Baumpflanzaktion mit an. Mit Unterstützung der Bingo-Stiftung hatte Roth drei weitere Apfelbäume besorgt. Die Festgäste pflanzten die Bäume der traditionsreichen Sorten Finkenwerder Herbstprinz, Malus Knebusch und Hadelner Rotfranch in den Garten des Seminarhauses. „Jetzt haben wir auf unserem Grundstück schon zehn verschiedene Apfelsorten stehen“, berichtete Roth.

Von Andreas Kannegießer

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