Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Deutschkurse im Pfarrheim von St. Barbara

Barsinghausen Deutschkurse im Pfarrheim von St. Barbara

Seit einem Jahr bietet eine Gruppe pensionierter Lehrkräfte im Pfarrheim von St. Barbara Deutschunterricht für Asylbewerber an. In dieser Zeit sind viele persönliche Beziehungen gewachsen, da der Sprachkurs auch eine Art Patenschaft einschließt.

Voriger Artikel
Existenz gesichert: Vertrag mit Kinderbude
Nächster Artikel
Interkultureller Frauensporttag in Kirchdorf

Christa Holtiegel, eine von sechs ehrenamtlichen Lehrkräften, unterrichtet im Pfarrheim von St. Barbara Deutsch für Flüchtlinge.

Quelle: privat

Barsinghausen. Das Team besteht aus Thomas Engelbrecht, Heinz-Jürgen Görtz, Christa Holtiegel, Rudolf Richter, Rudi Schneider und Rosemarie Offik-Trüller. Mit einem Gottesdienst und während eines gut besuchten Empfangs für die Mitglieder der Pfarrgemeinde und die Teilnehmer des Kurses sowie deren Familien wurde auf die Arbeit zurück geblickt.
So hat sich bei den Herkunftsländern der Kursteilnehmer einiges verändert. Waren es zu Beginn zumeist Flüchtlinge aus Somalia, Mali, Haiti und Syrien, die am Kurs teilnahmen, so kommen sie inzwischen hauptsächlich aus Syrien, Irak, Iran und aus Afghanistan. 25 bis 30 Männer und Frauen sind dienstags und donnerstags regelmäßig von 10 bis 12 Uhr dabei. Für die Betreuung der Kinder während dieser Zeit wird ebenfalls gesorgt.
Die Asylbewerber sollen sich in Alltagssituationen verständigen können. Auch Rollenspiele gehören zur Vorbereitung auf das tägliche Leben. „Eine besondere Herausforderung stellt bis heute die Differenzierung des Unterrichts im Blick auf die höchst unterschiedlichen Voraussetzungen und Bildungsniveaus der Teilnehmer dar. Das Spektrum reicht von solchen, denen unsere lateinischen Schriftzeichen unbekannt sind, bis zu mehrsprachigen Akademikern“, erläutert Görtz.
Die Kurse sind nicht auf eine bestimmte Gesamtstundenzahl oder einige Wochen begrenzt, sondern finden kontinuierlich durch das ganze Jahr statt. Erhalten die Teilnehmer ihre Aufenthaltsgenehmigung, wechseln sie in die Integrationskurse der Region Hannover oder in berufsqualifizierende Maßnahmen unterschiedlicher Einrichtungen – sofern dort Plätze frei sind.
Seit April dieses Jahres wird das Projekt durch den Caritas Nothilfe-Fond des Bistums Hildesheim und durch den Bildungsverein Arbeit und Leben Niedersachsen gefördert. Das Geld fließt ausschließlich in die Betreuung der Kursteilnehmer, denn ihre Lehrer arbeiten alle ehrenamtlich.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6spabpzubjsctq3jk5w
Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Fotostrecke Barsinghausen: Neuer Eingangsbereich für das Deisterbad

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de