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Die Amphibienwanderung hat begonnen

Barsinghausen Die Amphibienwanderung hat begonnen

Trotz der noch kühlen Nächte hat die Amphibienwanderung am Deisterrand begonnen. Die Stadtverwaltung hat reagiert: Der Egestorfer Kirchweg ist während der nächsten Wochen wieder nachts mit Schranken gesperrt.

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Während der Krötenwanderung lässt die Stadtverwaltung den Egestorfer Kirchweg in den Abend- und Nachtstunden sperren.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Zahlreiche Erdkröten, Grasfrösche und verschiedene Molcharten wandern nach den Worten des städtischen Umweltsachbearbeiters Michael Barth nach dem Ende des Winterschlafs im Deister wieder zu ihren angestammten Laichgewässern. Viele dieser Tümpel liegen auf dem Gelände des Zechenparks, sodass die Tiere den Egestorfer Kirchweg oder die Max-Planck-Straße überqueren müssen. Wegen der hohen Anzahl der wandernden Tiere gelte dieser Bereich als eines der bedeutendsten Amphibienvorkommen in der Region Hannover, erläutert Barth.

Mitarbeiter des Baubetriebshofs haben an der Südseite der beiden Straßenzüge außerhalb des beschrankten Bereichs Schutzzäune aufgestellt, die die Amphibien aufhalten und in Fangeimer weiterleiten sollen. „Die Tiere werden von ehrenamtlichen Helfern eingesammelt, gezählt und über die Straße zu ihren Laichgewässern gebracht“, sagt Barth. Die Schranken am Egestorfer Kirchweg werden während der Amphibienwanderung abends um 18 Uhr geschlossen und morgens um 9 Uhr wieder geöffnet.

Barth appelliert an Autofahrer, auch außerhalb der gesicherten Bereiche auf wandernde Amphibien zu achten. Weitere Wanderstrecken gibt es am Regenrückhaltebecken an der Röntgenstraße, an der Wasserlöse in Hohenbostel sowie unterhalb der Bantorfer Höhe.

Von Andreas Kannegießer

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